Freitag, 19. Januar 2018

ein letzter Blick auf 2017 ....

... denn wenn ich ihn jetzt nicht werfe, kann ich es mir echt sparen, das neue Jahr ist ja nun auch schon wieder fast einen Monat alt.

Aber hier ist sie, die Jahresübersicht in Wort und Bild: 


- Januar -

Erfreuliches: 


  • R2-D2 Wecker auf dem Nachttisch ❤
  • Ausflüge ins Grüne
  • Treffen mit Freundinnen  
  • den alljährlichen Wintervirus überlebt 
  • kuschelige Samstage

Buch: 


Trevor Noahs Autobiographie Born a Crime habe ich mir fasziniert vom Autor selbst vorlesen lassen. Seine humorvolle Aufarbeitung einer schwierigen Kindheit in Südafrika kurz vor dem Ende der Apartheid und darüber hinaus hat mich nachhaltig beschäftigt.

Foto:


Auch in Tel Aviv wurde zur Amtseinführung von President Trump protestiert. Wir waren dabei.


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- Februar -

Erfreuliches: 


  • Frühlingsfotos gemacht 
  • für Purim gebastelt 
  • Farben gesammelt 
  • Falafel mit Kollegen gegessen
  • Erdmännchen besucht 

Buch: 


Februar war Ursula Poznanski-Monat mit gleich zwei Büchern dieser Lieblingsautorin:
Elanus ist ein Jugendbuch über einen hochintelligenten Studenten, der mit einer Drohne seine Mitmenschen ausspioniert. Spannend und mit einer unvorhersehbaren Wendung am Schluss.

Anonym, den zweiten Thriller für Erwachsene, den sie mit ihrem Kollegen Arno Strobel geschrieben hat, konnte ich kaum aus der Hand legen, so viel Nervenkitzel steckt da drin.

Foto:


Im Februar war mein (Instagram)monat von Fees Farbspirale bestimmt. Dieses Foto zeigt sehr schön, wie durchgeknallt ich in diesem Monat tatsächlich unterwegs war:


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- März -

Erfreuliches: 


Buch: 


Als Lesemonat war der März eher schwach. Child 44 von Tom Rob Smith fand ich heftig, aber gut.

Foto:


Purim, was sonst?


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- April -

Erfreuliches: 


  • noch mal Museum 
  • Ferienprogramm im Zoo 
  • Pessach in toller Gesellschaft 
  • langes Osterwochenende in Nazareth 
  • Ausstellung eines Künstlerfreundes 

Buch: 


Me, without words von Kira Minttu war für mich ein must-read im April. Ein tolles Jugendbuch mit psychologischer Tiefe.

Foto:


2017 verbrachten wir unseren Pessachurlaub in Israel. Nazareth fühlt sich aber auch fast ein bisschen wie Ausland an, wenn man sonst in einer modernen, aber eher farblosen Kleinstadt in Mittelisrael wohnt.


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- Mai -

Erfreuliches: 


  • ein lang erwartetes Buch erhalten
  • mit der besten Freundin Bat Mitzwa gefeiert 
  • Unabhängigkeitstagsgrillen mit der Familie 
  • für Frieden demonstriert 
  • mit viel Käse und Sahne das Wochenfest gefeiert 

Buch: 


Das achte Leben (für Brilka) von Nina Haratischwili war eines der besten Bücher, die ich im letzten Jahr gelesen habe.

Foto:


Diesen tapferen Schmetterling konnte ich in der beginnenden Sommerdürre mit der Kamera einfangen.


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- Juni -

Erfreuliches: 



Buch: 


im Juni habe ich eine Krimientdeckung gemacht: The Dry, das Debut der australischen Autorin Jane Harper, hat mich abgeholt und mitgerissen, wie schon lange kein Krimi mehr. Ok, Poznanski, von der ich, ebenfalls im Juni, Schatten gelesen habe, kann das schon auch, aber anders.

Foto:


Auch 2017 haben das Mädchen und ich einige glückliche Stunden auf dem Reiterhof verbracht.


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- Juli -

Erfreuliches: 


  • das Mädchen: zwei Sommerlager 
  • wir: zweimal sturmfreie Bude 
  • Festival of Lights in Jerusalem endlich mal besucht 
  • Rooftop Cinema zum Gattengeburtstag
  • glücklich in den Urlaub abgehoben 

Buch: 


Die fabelhaften Schwestern der Familie Cooke von Karen Joy Fowler war definitv mein Lesehighlight im Juli. Die Pulitzerpreisnominierung hatte das Buch absolut verdient.

Foto:


Anfang Juli verbrachten der Gatte und ich einen Sommerabend in Jerusalem inklusive leckerster Falafel kurz vor Mitternacht.


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- August -

Erfreuliches: 



Buch: 


And the mountains echoed (Der Traumsammler) von Khaled Hosseini hat mich im August sehr berührt. Er schafft es wie kaum ein anderer, mein Herz für seine Heimat zu öffnen.

Foto:


Den August verbringen wir seit Jahren in Deutschland. Dieses Jahr haben wir außerdem einen kleinen Städtetrip nach Paris unternommen.



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- September -

Erfreuliches: 


  • Schwiegermamas 80. gefeiert 
  • das Schuljahr ging erfreulich los
  • der Schwester eine Freude gemacht 
  • das Neujahrsfest mit der ganzen Familie verbracht 
  • ein neues Pferd auf der Farm begrüßt 

Buch: 


Der Zirkus der Stille von Peter Goldammer ist ein leises, märchenhaftes Buch, das ich sehr gerne gelesen habe.

Foto:


Mein etwa 15. Neujahrsfest in Israel und ich habe endlich den Dreh raus, wie man einen Granatapfel vernünftig entkernt.


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- Oktober -

Erfreuliches: 


  • in der Wüste geurlaubt mit Freunden und Teleskop
  • neue Aufgaben im Job 
  • Theaterabend mit dem Gatten 
  • coole Bar Mitzwa-Party in Tel Aviv 
  • Erdmännchen!  

Buch: 


Never let me go von Kazuo Ishiguro hat mich gezwungen, meine eigene Menschlichkeit zu überdenken.

Foto:


Zum Laubhüttenfest fuhren wir für eine Nacht in die Wüste.


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- November -

Erfreuliches: 



  • spannende Projekte 
  • Frauenwochenende im Norden
  • mit Ken Follett auf den Ohren etwas entrümpelt 
  • erster "richtiger" Regen 
  • im Kino "Wonder" mit dem Mädchen gesehen ❤ 

Buch: 


Kukolka von Lana Lux hat mich umgehauen. Wahnsinnig starker Roman, der so authentisch geschrieben ist, dass er sich stellenweise anfühlt wie eine Autobiographie. 

Foto:


Die ersten Vorboten des israelischen Winters sind endlich da


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- Dezember -

Erfreuliches: 


  • Oma und Opa Besuch bei tollem Wetter
  • zu meinem Geburtstag Ai Weiwei im Israel Museum bestaunt 
  • Star Wars - the last Jedi 💕
  • Lichterglanz in Haifa
  • Schlauer Fernseher

Buch: 


Mornings in Jenin von Susan Abulhawa ist wohl das Buch, das mich im Dezember am meisten beschäftigt hat. Nicht einfach zu lesen von meiner Seite des Konflikts aus, aber das muss man aushalten können, finde ich.

Foto:


Vanillekipferl im Dezember hat hier schon Tradition. Dieses Jahr wurden wir beim Backen für das Filmprojekt einer Freundin gefilmt - aufregend!


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Das war es also mein Jahr 2017. Vielen Dank, dass ihr immer wieder reingelesen und kommentiert habt, ich schreibe sehr gerne für euch :)

Was das neue Jahr blogtechnisch so bringen wird, weiß ich noch nicht so richtig. Die Wochenrückblicke schätze ich zur Sortierung der Eindrücke und Erfreulichkeiten auch für mich selbst, die werde ich wohl in irgendeiner Form wieder einführen, und eigentlich würde ich gerne wieder mehr über Bücher schreiben.. und über dies und über das ... mal sehen, was das Jahr so bringt.


Samstag, 13. Januar 2018

der 12. Tag im neuen Jahr

Ähem.. wenn das zwölfte Foto der Netflix-Bildschirm im dunklen Schlafzimmer ist, braucht frau sich wohl nicht wirklich wundern, dass es die Tagesübersicht nicht mehr ins Blog schafft, aber hier ist sie nun, mit einigen Stunden Verspätung:


Am 12. Januar 2018 ging mein Tag ganz gemütlich los, mit einer Tasse Kaffee im Bett. Ich liebe Freitagmorgen :)




Die Gemütlichkeit hält freitags nur leider nicht wirklich lange vor, denn es gilt, den Wocheneinkauf zu meistern, den wir immer dann machen, wenn Kol HaOlam ve Ischto ebenfalls im Supermarkt ist.




wieder daheim helfe ich dem Mädchen, einen Bastelauftrag für die Pfadfinderinnen fertig zu machen - Schlafmasken für 20 Mädels, bemalt hat sie sie zum Glück schon mit ihren Freundinnen, ich muss nur noch die Gummis an alle dran tackern. (Sind sie nicht niedlich?)




Am Nachmittag geht es nämlich auf einen Ausflug mit Übernachtung, der Krempel steht schon gepackt bereit, pünktlich um 15:00 gibt der Papa sie bei ihrem Stamm ab - das Kind ist wahnsinnig groß geworden, fällt mir in diesen Tagen immer öfter auf.




Da wir nun schon mal im Auto sind, fahren wir noch schnell zu unserem Hügel für eine kleine Runde. Die Ödnis ist seit den letzten starken Regenfällen wahnsinnig ins Kraut geschossen und sogar die ersten Mandelbäume blühen. Bald wird der israelische Winter wieder zu Ende sein.




Die frühlingshaften Fotos täuschen aber ein bisschen darüber hinweg, dass es abends immer noch empfindlich kühl in der Wohnung wird. Zuhause machen wir es uns daher mit einer Flasche Wein gemütlich, ich koche ein Abendessen für zwei, das Mädchen ruft noch ein paar Mal an, um uns mitzuteilen, was gerade alles aufregendes passiert ("Abba, meine Freundin und ich wurden von einem Tier am Bein gepackt !!!! Nein, wir haben nicht gesehen, was für ein Tier.." - tief durchatmen, Mama, tief durchatmen.) und dann ist der Tag schon wieder beinahe gelaufen..




Beinahe... denn, und so schließt sich der Kreis, uns bleibt ja immer noch Netflix :)

Während ich nägelkauend und mit der Bettdecke vor dem Gesicht die letzte Folge von Dark aushalte, nickt mir der Gatte allerdings schon weg. Die Folge Star Trek TNG, die ich mir zur Beruhigung anschließend noch reinziehe, verschnarcht er ..




So war er unser Freitag.  Und weil ich es noch nicht mal geschafft habe, euch allen ein frohes neues Jahr zu wünschen, tue ich das hiermit. Möge 2018 für uns alle nur gute Überraschungen bereit halten :)



// Die "12 von 12" sind ein Projekt, das Caro auf Draußen nur Kännchen einmal im Monat ausrichtet. Jeweils am Monatszwölften lädt sie die Teilnehmer dazu ein, 12 Fotos aus ihrem ganz normalen Alltag zu fotografieren und mit der Bloggerwelt zu teilen. Ich nehme seit 2012 regelmäßig an diesem Projekt teil. //