Sonntag, 28. Mai 2017

Samstagsfragmente #89 - Sommer


Gestern


war Sommer. Heute auch, aber nicht mehr ganz so brennend heiß. Morgen wahrscheinlich auch. Der Juni steht vor der Tür und damit müssen wir uns so langsam damit anfreunden, dass es mit den frischen Frühlingstemperaturen wohl bald vorbei ist.

Am Abend bin ich mit einigen Freundinnen nach Tel Aviv auf eine Kundgebung für die Zwei-Staatenlösung gepilgert. Mit uns waren über 15.000 Friedensoptimisten dort, die Hoffnung stirbt zuletzt.


Die Woche


begann bei uns mit der Bat Mitzwa von Chutzpis Tochter, die gerade 12 geworden ist. Ein rauschendes Fest mit mehreren hundert Gästen, das wunderbar organisiert und durchgeführt war. In jedem Detail konnte man erkennen wie viel Herzblut im Vorfeld in diese Feier geflossen ist, und so wurde es ein wirklich unvergesslicher Abend für alle Anwesenden. Natürlich war das Mädchen schwer beeindruckt und konnte sich gar nicht losreißen. 



Erfreulichkeiten


  • Trump war da und dann auch schnell wieder weg ;-) 
  • meine Eltern hatten im fernen Norwegen einen schönen Urlaub zum 40. Hochzeitstag 
  • der örtliche Schuster hat für kleines Geld meine Sandalen repariert - neue wollte ich jetzt nicht unbedingt kaufen müssen 
  • ein kleines Carepaket mit Tee aus Deutschland bekommen 
  • auf dem nicht mehr so grünen Hügel wieder neue Entdeckungen gemacht


Erlesenes 


Margaret Atwoods dystopischer Roman Oryx and Crake hat mich dann doch, so genial er auch aufgezogen und atmosphärisch durchdacht ist, nachhaltig verstört. Schreckliche Zukunftsvorstellung.

Dead Simple wird nicht mein letzter Krimi von Peter James gewesen sein, obwohl ich ihn zum Ende hin dann doch ein wenig arg verwickelt und abstrus fand. Aber spannend bis zur letzten Minute!

Jetzt versuche ich gerade, in Das Schneemädchen von Eowyn Ivey hinein zu finden. Das ist wieder ein ganz anderes Erzähltempo..


Foto der Woche


Mein Foto von der Demo gestern wurde von TimeOut Tel Aviv weitergeteilt und hat dort fast 1000 Herzchen gesammelt. (Und leider auch eine Reihe rechtsradikaler gewaltverherrlichender Kommentare. Seufz.)



A post shared by טיים אאוט תל אביב (@timeout_telaviv) on



Webfragmente



diese Woche waren wieder einige interessante Dinge im Netz, hier eine Auswahl:

Artikel auf Tagesschau.de zur Kundgebung in Tel Aviv gestern Abend.

Die ze.tt hat eine Übersicht auf über verschiedene berühmte Gästebucheinträge in Yad VaShem - ja, auch Donald Trump.

Eine Stadtführung in Echtzeit durch mein altes Viertel mit dem Graffiti-Kenner und Hebräisch-Erklärbär Guy Sharett gibt es hier (Lang!)

Entenküken sind scheinbar gerade besonders viral - hier in einer dramatischen Rettungsaktion in Slowenien (Küken im Gulli)



// Einmal die Woche lädt Andrea auf ihrem Blog Karminrot zum Samstagsplausch ein. Da passen meine Samstagsfragmente ganz gut dazu. //







Samstag, 20. Mai 2017

Samstagsfragmente #88 - trocken aber nicht ganz trist


Heute


haben wir mal wieder eine kleine Runde auf dem Hügel gedreht. Dort ist inzwischen das schöne Grün einer trockenen Steppe gewichen, Disteln und Dornen locken aber immer noch Bienen und Schmetterlinge an. Das Exemplar oben klammerte sich an der Distel fest, um nicht vom Wind davon geblasen zu werden (noch mehr Distelfotos habe ich vorhin auf Instagram eingestellt).

Außerdem ist Schlangen-Saison! Der Gatte hat heute ein großes Exemplar fliehen sehen, ich konnte nur nur noch ein Geraschel im Gesträuch hören. Obwohl nicht alle Schlangen in Israel giftig sind, sollte man in dieser Zeit unbedingt auf den Wegen bleiben und lange Hosen sowie festes Schuhwerk tragen. Mein 12tel Blick ist zur Zeit gar nicht zugänglich, wenn ich diese Regel befolgen will (und das will ich, vor allem, wenn ich alleine unterwegs bin, denn der Hund würde im Ernstfall nicht den Notarzt rufen.. 😉), deshalb habe ich Ende April das Foto aus einem etwas anderen Winkel geschossen. Mal sehen, wie es in 10 Tagen aussieht, wenn der Maiblick ansteht.




Die Woche


Erfreulichkeiten


  • ein bisschen Regen! Sehr, sehr unverhofft, nachdem wir schon wieder knapp 40° hatten 
  • in der Schule soll ein kleiner Chor zustande kommen, das Mädchen übt eifrig für's Vorsingen
  • ein Kompliment für einen Artikel bekommen, den ich auf Englisch geschrieben habe 
  • ganz friedlich mit dem Mädchen auf eine Englischarbeit gelernt 
  • mich erfolgreich vor einem Schulausflug gedrückt und stattdessen den Gatten geschickt 

Erlesenes 


The Circle von Dave Eggers hat mich emotional so gestresst, dass ich es am Ende weglegen und das letzte Kapitel mit einem Tag Abstand lesen musste. Dabei fand ich die Idee und Handlung nicht mal so bahnbrechend, aber die ständige Netzaktivität der Charaktere war so nervenaufreibend geschildert, dass ich beinahe alle meine Accounts stillgelegt hätte. Spannendes Buch, das ein paar Jahre nach seiner Veröffentlichung noch ein bisschen mehr Realität geworden ist.

Aktuell lese ich von Margaret Atwood den Auftakt einer dystopischen Trilogie - Oryx and Crake. Wirft viele herausfordernde Fragen auf und ist ungemütlich zu lesen, so wie es sich für das Genre gehört.

Parallel dazu habe ich meinen ersten Krimi von Peter James angefangen. Der Gatte hat von ihm schon einige mit Begeisterung gelesen und ich muss sagen, dass mich Dead simple (Deutsch:"Stirb ewig") gleich auf den ersten Seiten ziemlich eingesaugt hat.

Foto der Woche


Strandbilder sind immer gut:

A post shared by hadassale (@photo_fragment) on



// Einmal die Woche lädt Andrea auf ihrem Blog Karminrot zum Samstagsplausch ein. Da passen meine Samstagsfragmente ganz gut dazu. //




Sonntag, 14. Mai 2017

Samstagsfragmente #87 - Essen und entspannen

Tel Aviv, vom Uni-Campus aus


Gestern


haben der Gatte und ich richtig ausspannen können. Beziehungsweise, wie man bei uns in der Familie sagt - "abschlaffen". Das Mädchen war fast den ganzen Tag mit den Pfadfindern unterwegs, es war phasenweise drückend heiß, da hatten wir keine großen Ambitionen für Unternehmungen. Den Abend verbrachte ich bei einem meiner Frauenabende und bekam dort das beste Lammfleisch aufgetischt, das ich je gegessen habe (ich bin nämlich eigentlich kein Lammfan): Es war so zart, dass es beinahe auf der Zunge zerging, wirklich lecker. Dazu gefüllte Zucchini und Auberginen, Salate, Hummus und zum Nachtisch Baklava und Kanafeh, wenn ich das so rekapituliere wundert mich fast, dass keine von uns anschließend die Treppe runtergerollt ist :)

Die Woche

Erfreulichkeiten


  • mit der Arabischlehrerin spontan eine Modeveranstaltung (u.a. mit den wunderschönen israelisch-palästinensischen Designerkleidern von Two Neighbors) besucht und dort - unverhofft - eine frühere Bekanntschaft erneuert
  • einen wichtigen ehrenamtlichen Termin gut hinter mich gebracht 
  • verschiedene Lösungen in Sachen Sommercamps für das Mädchen beginnen sich abzuzeichnen (und ich habe jetzt schon wieder ein paar graue Haare mehr, wie jedes Jahr) 
  • Lag baOmer an uns vorbei ziehen lassen, ohne selbst involviert zu sein - yeah! 
  • das zweite Eltern-Lehrer-Kind-Gespräch des Jahres ist gut verlaufen, unglaublich, dass die vierte Klasse jetzt fast schon rum ist

Erlesenes 


Eine Kindle-Leiche habe ich diese Woche gelesen - Death in the Tunnel von Miles Burton ist ein klassischer englischer Krimi in der Machart von Agatha Christie und co. Am Ende werden die Bösen gehängt (wie es sich gehört, O-Ton).

Aktuell lese ich The Circle von Dave Eggers. Das hatte ich schon länger auf meiner Wunschliste und habe es neulich im 2nd-Hand Buchladen entdeckt. Sehr, sehr ungemütlich zu lesen, aber es packt mich nicht ganz so, wie ich es erwartet hätte.

Foto der Woche


Ein Nicht-Selfie von mir wurde diese Woche gemocht:

A post shared by hadassale (@photo_fragment) on

Webfragmente


Die israelische Autorin Mirna Funk lebt abwechselnd in Berlin und Israel. In einem Artikel beschreibt sie die Unterschiede in der Gesellschaft in Bezug auf Kinder. Liest sich ein bisschen traurig insgesamt. Zeit-Artikel

Das niedlichste Video auf Facebook diese Woche war eine Schar Entenküken, die eins nach dem anderen mutig der Mama hinterher in einen See hopsen (Video)

Und das witzigste der freundliche Tigermann, der den großen Fehler macht, seine Gefährtin aufwecken zu wollen (Video)


// Einmal die Woche lädt Andrea auf ihrem Blog Karminrot zum Samstagsplausch ein. Da passen meine Samstagsfragmente ganz gut dazu. //










Freitag, 12. Mai 2017

#12von12 - alles neu macht der Mai :)

Nein, damit ist nicht gemeint, dass ich jetzt wieder wie wild anfangen werde zu bloggen oder gar den Blog komplett neu aufziehe. Nein, ich habe lediglich für die heutigen 12 von 12 (die kann ich einfach nicht auslassen, dazu hänge ich zu sehr an dieser monatlichen "Tagesschau"), nun endlich einmal die Story-Funktion auf Instagram ausprobiert habe. Eigentlich bin ich mit meinem Instagram als digitale schicke Fotosammlung sehr zufrieden und habe meist nicht das Bedürfnis, ganz schnöde Schnappschüsse aus meinem Alltag zu zeigen, aber für die 12 von 12 könnte sie sich ganz gut eignen, dachte ich...

1 - Kaffee zum Aufwachen. Da der Gatte über Nacht außer Haus war und für eine Person die große Kaffeekanne nicht wirklich lohnt, heute nur Instantplörre
2 - das Hundeding kuschelt noch ein bisschen....



3 - ... dann geht es auf die Gassirunde an diesen spannenden Sträuchern vorbei. Blüten in zwei Farben, die sind mir bisher noch nie aufgefallen
4 - die Wochenendausgabe der "Haaretz". Der Gatte hat sie abonniert, mir sind die Artikel auf Hebräisch meist zu anstrengend, ich lese die Online-Ausgabe auf Englisch  (Aber die Karikaturen schaue ich mir immer mit Vergnügen an, hehe)




5 - beim Wochenendeinkauf mit einem über 90-jährigen heute, hatte ich richtig Spaß. Noch zur britischen Mandatszeit geboren und in Jerusalem aufgewachsen, hat der Mann einen reichen Geschichte(n)schatz
6 - anschließend habe ich das Mädchen ins Auto gesetzt und bin mit ihr in den Zoo gefahren. Da ich aus kurzfristiger Verpeiltheit die richtige Ausfahrt verpasst hatte, mussten wir lange an einer Ampel anstehen



7 - umso schöner, dass man im Zoo ganz ohne Scherereien einfach die Jahreskarte zücken und auch mal kurz vor Torschluss gehen kann, wenn kaum noch jemand dort unterwegs ist
8 - Junggiraffe! (Sekunden vorher hat sie sich versucht, mit dem schwarzen Stab zu massieren)



9 - die Wüstenfüchse bekommen bald ein neues Gehege, darauf freuen wir uns auch schon, nicht nur die Füchse
10 - Zuhause wartet mein eigener Wocheneinkauf schon vor der Tür, wegräumen werde ich ihn später



11 - inzwischen ist nämlich der Gatte zurück und es gibt ordentlichen Kaffee, zum Lesen habe ich aber nicht wirklich Zeit, denn unser Abendessen kocht sich ja leider nicht alleine
12 - gegen halb Sieben steht die Sonne schon tief, sogar das Hundeding wirft einen langen Schatten




Das war ein guter Tag - und bei euch?



// Die "12 von 12" sind ein Projekt, das Caro auf Draußen nur Kännchen einmal im Monat ausrichtet. Jeweils am Monatszwölften lädt sie die Teilnehmer dazu ein, 12 Fotos aus ihrem ganz normalen Alltag zu fotografieren und mit der Bloggerwelt zu teilen. Ich nehme seit 2012 regelmäßig an diesem Projekt teil. //

Samstag, 6. Mai 2017

Samstagsfragmente #86 - Blau-weiße Woche



Heute


war ein schöner Shabbat. Vormittags haben wir uns nach Jerusalem aufgemacht, wo die blau-weißen Fähnchen vom Yom HaAtzamut noch die Straßen schmücken. Später waren wir bei lieben Freunden eingeladen, wo ich zum ersten Mal in meinem Leben überhaupt mexikanische "Mole-Soße" serviert bekam. Mei, ist das lecker, extra scharfe Gewürzsoße auf Schokoladenbasis - dass das wunderbar mit einem herzhaften Gericht zusammen geht, hätte ich vorher auch nicht geglaubt.


Die Woche


war wieder schön kurz, denn der Unabhängigkeitstag fiel auf Dienstag, blöd nur, dass man sich an diese Routine gewöhnt und dann später nur schwer wieder in den normalen Rhythmus findet.

Erfreulichkeiten


  • das Mädchen war pünktlich zum Feiertag wieder fit
  • entspannt mit der Familie gegrillt - das Mädchen und ich patriotisch in blau-weißem Partneroutfit inklusive Nagellack
  • jemanden eine Freude machen können 
  • Falafel gegessen
  • ehrenamtlich als Schülerlotsin fungiert und alle sicher über die Straße gebracht

Erlesenes 


Das achte Leben (für Brilka) von Nina Haratischwili habe ich Anfang der Woche satt und zufrieden zuklappen können. Eines der emotional schwierigeren Bücher der letzten Jahre für mich, aber toll geschrieben und ein gigantischer Erzählbogen, den die Autorin meisterhaft gesponnen und trotzdem zu jeder Zeit alle Fäden fest zusammengehalten hat.

Am 2. Mai ist A Court of Wings and Ruin von Sarah Maas auf meinen Kindle geflattert und hat mir viele spannende Stunden und ein bisschen Lesekater beschert, obwohl er mich letztlich nicht so sehr überzeugen konnte, wie der Vorgänger in der Trilogie.

Foto der Woche


Eine echte Biene lässt sich von Dornen nicht abschrecken...

A post shared by hadassale (@photo_fragment) on


Webfragmente


viel auf Englisch diesmal, aber damit kommt ihr klar, oder?

Tivola bringt eine kostenlose Deutschlern-App für arabische Kinder auf den Markt (Artikel)

Eine ultra-orthodoxe Frau hätte ihr erstes Kind am liebsten erst nach dem Justin Bieber-Konzert auf die Welt gebracht, aber daraus wurde nichts... (Englisch)

Heineken-Werbung ermutigt zur Überbrückung von Vorurteilen (mit Video im Artikel)

Ein Papa twittert Auszüge aus alltäglichen Gesprächen mit seinen Töchtern - sehr komisch :) (Englisch)


Hattet ihr auch eine schöne Woche? 


// Einmal die Woche lädt Andrea auf ihrem Blog Karminrot zum Samstagsplausch ein. Da passen meine Samstagsfragmente ganz gut dazu. //


Montag, 1. Mai 2017

 [Buch] Kira Minttu: Me, without words

Der Nachfolger von Keep on Dreaming ist da!

Wie alle Kira Minttu Fans, habe ich mich sehr gefreut zu hören, dass ihr Erstling kein Einzelband bleiben wird. Heute kommt Teil 2 der Stay Tuned-Reihe auf eure Lesegeräte, geplant sind derzeit sechs Bände, denn Kira hat noch jede Menge Ideen für Geschichten im Umfeld ihrer Helden, die erzählt werden wollen. Me, without words spielt zeitlich kurz nach den Ereignissen in Keep on Dreaming und stellt Katinkas beste Freundin Juli in den Mittelpunkt.

(Sehen die beiden Cover nicht wahnsinnig schick zusammen aus?)



Julis Zuhause ist nicht mehr der warme, geborgene Ort, den sie von früher kennt. Die Stille zwischen ihren Eltern und die gezwungen aufrecht erhaltene Fassade normaler Zwischenmenschlichkeit setzt ihr immer mehr zu und sie fürchtet, dass die heile Familienwelt ihrer Kindheit unwiderruflich verloren ist. Ihre Freunde bemerken Julis Zerrissenheit nicht und wenn sie doch nachfragen, wie es ihr geht, fehlen Juli oft die Worte auszudrücken, wie es wirklich in ihr aussieht. Sogar ihre Beziehung zu Levin ist kompliziert geworden, denn die einstige Unbeschwertheit wird von ihrer ernsten Stimmung gedämpft und Juli fühlt, dass Levin einen Schritt weiter gehen möchte, zu dem sie sich nicht bereit fühlt. Als ein undurchsichtiger Junge in ihr Gefühlschaos tritt, dessen Absichten sie nicht einschätzen kann, lässt sich Juli auf etwas ein, das sie schon bald nicht mehr kontrollieren kann..

***

Für mich zeichnet sich Kira Minttu vor allem durch ihr schriftstellerisches Talent aus, die Gefühlswelt ihrer Charaktere so auf Papier zu bringen, dass man sich als Leser mit ihnen identifizieren kann. Julis Schmerz und ihr Unvermögen, ihn in Worte zu fassen, wirkte auf mich so authentisch, weil ich ihm nachspüren konnte, obwohl ich längst keine 16 mehr bin. Wie schon in ihrem ersten Roman baut sie von Anfang an eine Grundspannung auf, der ich mich nicht entziehen konnte. Dabei kommt Me, without words ohne den Glitzereffekt der Rockmusikbranche aus und setzt anfangs komplett auf emotionalen und psychologischen Suspense. Über weite Strecken konnte ich, wie Juli, Situationen nicht richtig einschätzen und wartete angespannt darauf, was wohl als nächstes passieren würde. 

Nur wer eine klassische Fortsetzung zu Keep on Dreaming erwartet hat, könnte möglicherweise zunächst ein wenig enttäuscht sein, denn Me, without words ist anders aufgebaut und dreht sich explizit um Juli, während die Hauptpersonen und Ereignisse aus Keep on eher in den Hintergrund rücken. Wer sich darauf einlässt, wird mit einem nervenzerreißenden realistischen Beziehungsdrama belohnt, das man kaum aus der Hand legen kann. 


"Me, without words" ist ab sofort als Kindle eBook für 3,99 Euro erhältlich. Als Klappbroschur wird es, wie alle anderen Ink Rebels in Kürze im Amrun-Verlag erscheinen, kann aber auch bereits im Buchhandel vorbestellt werden. Eine ausführliche PDF-Leseprobe gibt es hier

Vielen Dank Kira, dass ich deine Geschichten immer wieder vor allen anderen lesen darf 💙

Apropos... Wenn ihr zeitnah informiert werden wollt, an was Kira gerade arbeitet, folgt ihr einfach auf Facebook - "stay tuned" :)