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Es werden Posts vom Februar, 2017 angezeigt.

#12telBlick 2017 - Kaktus und Mandelbäumchen (Februar)

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Viel hat sich nicht getan seit ich den ersten 12tel-Blick 2017 hier fotografiert habe. Es ist immer noch üppig grün, das Mandelbäumchen ist leider schon verwelkt, die Hauptblüte muss ich verpasst haben, denn im Januar blühte es auch nicht so richtig. Vielleicht wird es was Ende Dezember, es ist ja auch eher klein und vielleicht noch nicht so geübt im Blühen. :)



Eine einzelne Anemone ist im Bild zu sehen und es war ein Glück, dass ich ein bisschen Zeit zum Verweilen mitgebracht hatte, denn wenige Schritte weiter haben das Hundeding und ich dann diese Blütenpracht entdeckt - Wahnsinn, oder?



Alle Blicke des Jahres sammle ich hier.


// Der 12tel Blick ist eine Fotoaktion von Tabea Heinicker, die jeweils am Ende des Monats die Monatsblicke der teilnehmenden Blogger bei sich sammelt. //

Samstagsfragmente #78 - Leben und Lesen

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Heute
war ein guter Shabbat. Kein Ärger, kein Unmut, schönes Wetter, Familienfrieden. Alles rund.


die Woche
war farbtechnisch herausfordernd - Pastell ist nicht meins und die genauen Schattierungen für die Farbspirale zu finden, fiel mir ganz schön schwer.

Ansonsten habe ich mich gegen Mitte der Woche trotz schönstem Frühlingswetter mal wieder in allerlei Grübeleien über den Sinn des Lebens ergangen und darüber gebrütet, was man in meinem Alter realistischerweise noch vom Leben erwarten kann. (Das kommt davon, wenn man zu viele Geschichten von scheinbar ganz normalen Überfliegerleuten im Internet liest.) Blöde Selbstmitleidsfalle. Passiert mir manchmal, dass ich mich in solchen Gedankenspielen verliere, vielleicht sollte ich mir tatsächlich mal eine Liste erstellen, was ich alles konkret reißen möchte in den nächsten Jahren und wenn ich gerade dabei bin auch gleich eine Liste der Dinge, die ich irgendwann mal erreichen wollte und tatsächlich schon erreicht habe. Da kommt sicher bissc…

Samstagsfragmente #77 - Frühlingsfreude

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Heute
haben wir gemütlich ausgeschlafen, Pancakes mit Ahornsirup gegessen (und dank meines cleveren Teigshakers nicht mal Sauerei in der Küche gemacht, das freut den Gatten!), ein bisschen Balkonblumen fotografiert, Wäsche sortiert und uns schließlich auf an die frische Luft gemacht. Es war ein herrlicher Tag, frühlingshaft warm, aber nicht heiß, mit einer angenehmen Brise und überall wunderbaren Wildblumen. Das Mädchen hatte das Fahrrad mit, der Hund war so ausgeglichen und zufrieden wie schon lange nicht mehr und auf den letzten Metern des Spaziergangs trafen wir auch noch nette Bekannte auf einen Schwatz. Sehr entspannt alles.  

die Woche
war verregnet und für israelische Verhältnisse sehr kalt - sogar Schneeregen soll es in den Hügeln vor Jerusalem gegeben haben! Es kommt bei uns äußerst selten vor, dass es mehrere Tage am Stück derart unwirtlich ist und so blieben bei mir Wäscheberge liegen und unser Heißwasserboiler, der normalerweise über ein Solarpanel auf dem Dach gespeist w…

#12von12 im Februar - Wetter

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Sonntags ist ja mein freier Tag und so fand ich es überhaupt nicht schlimm, heute im Morgengrauen davon aufzuwachen, dass es draußen blitzt, donnert und aus Kübeln schüttet. Einschlafen konnte ich allerdings auch nicht mehr wirklich und so dämmerte ich noch eine Zeitlang vor mich hin. Hund und Mädchen kamen wenig später zum ausgiebigen Kuscheln dazu.


(Mir fällt auf: Die Bettwäsche habe ich bei den letzten 12 von 12 auch schon fotografiert, was aber nicht heißt, dass wir einen Monat in der gleichen Wäsche schlafen. Nein, nein.)


Den restlichen Tag über wechselten sich Regen und Sonne ab, die frisch gewaschene Luft entschädigt für das bisschen Regen aber mehr als reichlich, und bei der Hunderunde in der letzten Nachmittagssonne tat das tiefe Durchatmen richtig gut.



Sehr energiegeladen war ich heute nicht. Gibt so Tage. Am liebsten hätte ich mich verkrochen, stattdessen verbrachte ich den größten Teil des Vormittags mit Kostümfrickeleien, ihr kennt das ja, wenn sich einmal eine Idee fest …

Samstagsfragmente #76 - waldgrünes Wochenende

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Heute
war ein guter Tag :)

Außerdem "Tu BiSchwat", das jüdische Fest der Bäume, das den neuen Zyklus der Pflanzenwelt einläutet und an dem im ganzen Land Bäume und andere Pflanzen gesetzt werden. Das Mädchen hat im Schulgarten einen Olivenbaum und einen Weinstock mit ihrer Klasse gepflanzt und wir haben auf dem Balkon Mini-Paprika gesät, man darf gespannt sein was daraus wird.


die Woche
war voller Farben, das hat mich jeden Tag aufs Neue erfreut, hier steht mehr...


Erfreulichkeiten
 Inspiriert von den letzten Grün-Tagen eine DIY-Idee für das diesjährige Purimkostüm gehabt (nur schade, dass der Stoffladen Shabbatruhe hält, aber ich habe immerhin Schnittmuster gezeichnet...) Ich glaube, dazu mache ich mal wieder eine Anleitung, denn das Feenkostüm von vor drei Jahren bekommt in letzter Zeit wieder einige Aufmerksamkeit viele Gäste zum Shabbatessen gehabt - danach war die ganze Spülmaschine mit Geschirr voll (aber insgesamt ist alles gut gegangen) eine Blog- und Instanachbarin …

#FeesFarbspirale: Ich sammle Farben -

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- denn der Winter ist grau. 
- Leo Lionni, Frederick

Wer mich dieser Tage im echten Leben beobachtet, denkt sich vermutlich manches Mal, dass ich vollkommen bekloppt geworden bin. Gestern nach Feierabend konnte man mich mit dem Handy auf unserem Küchenboden robben sehen, wo ich versuchte, die Farbe einer Senfflasche richtig einzufangen ("die Welt geht unter, aber wir haben Senf fotografiert" .. oder so), heute Morgen hätte ich auf der Bank beinahe einer anderen Kundin auf den Hintern fotografiert, weil ihre Hose einen perfekten Farbton hatte und auf dem Weg zur Arbeit gerate ich häufig aus der Richtung, weil ich auf der anderen Straßenseite ein pinkfarbenes Fahrrad gesichtet habe oder an einem Baumstumpf stehen bleiben muss, um mir zu überlegen, ob die Farbe des frischen Holzes wohl als hellgelb durchgehen könnte oder eher doch nicht. Ich ärgere mich, dass manche außergewöhnliche Farbe von hohen Gebäuden erstrahlt oder hinter einem Zaun - unerreichbar für meine Linse - und au…

Samstagsfragmente #75 - Kino und Kekse

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Heute
war ich mit dem Mädchen spontan im Kino. Moana von Disney hatte ich mir schon länger vorgenommen, heute ergab sich endlich die Gelegenheit (ich bin, obwohl ich die gezielte Prinzessinenvermarktung Mädels gegenüber hasse, großer Disneyfilmfan). Der Film ist aufwändig und gut gemacht, Disney halt, und hat mich sehr gerührt (die Disneymusik ist immer so ergreifend) und es ist sehr erfrischend, dass mal kein Prinz im Spiel ist. Einige Stereotypen sind mir ein bisschen aufgestoßen, das müsste Disney eigentlich in der heutigen Zeit besser können, aber die vielen positiven Botschaften haben mich versöhnlich gestimmt. Perfekt ist halt nichts.

Einige Zeit habe ich an dem neuen Header für mein Blog gebastelt (gefällt er euch?), Schokoladenkekse mit Erdnussbutterchips gebacken auch, Fotos gemacht und gesichtet für die Farbenchallenge von Fee, die ich gestern schwer begeistert angenommen habe, und einem älteren Ehepaar einen kleinen Besuch abgestattet. Ach, wenn die Samstage nur nicht imme…

#12telBlick 2017 - Kaktus und Mandelbäumchen (Januar)

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Etwas verspätetet möchte ich hiermit noch schnell auf den 12tel-Blick-Blogzug aufspringen, der auch 2017 wieder von Tabea gehostet wird. Das Fotoprojekt zieht sich über das ganze Jahr: Jeden Monat wird ein Landschaftsfoto aus der gleichen Perspektive gemacht, sodass man am Ende das Jahres sehen kann, wie sich der Ort mit den Jahreszeiten verändert. (Du bist, wie der Gatte, überzeugt, dass es in Israel außer Sommer keine Jahreszeiten gibt? Dann schau dir sofort die Fotos von 2015 an).

Letztes Jahr habe ich ausgesetzt, weil ich nicht schon wieder einen ganz ähnlichen Naturausblick nehmen wollte und es in meinem Alltag wenige richtig spannende Ecken gibt, die sich saisonal nennenswert verändern - wir leben einfach sehr städtisch (das Motiv 2014 in Tel Aviv zeigt das sehr schön).

Er hat mir aber sehr gefehlt der 12tel-Blick, und als ich heute auf dem Naturhügel war, wo alles wie wild grünt und blüht, habe ich spontan ein neues Motiv auskundschaftet. Nicht weit von der Palme von 2015 aber …

Die Sache mit den Vorurteilen - Fremde kennenlernen hilft...

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Vorurteile sind doof.
Das wissen wir spätestens seit der Mittelstufe, wahrscheinlich sogar schon länger, jedenfalls wenn wir in Deutschland aufgewachsen sind. Vorurteile führen dazu, dass wir unser Gegenüber nicht wertfrei und unbelastet wahrnehmen können, weil wir uns bereits eine Meinung gebildet haben, bevor wir den Menschen richtig kennenlernen konnten. Vorurteile führen dazu, dass Menschen, die von der Norm abweichen, ausgegrenzt werden und Vorurteile führen auch zu Rassismus und Xenophobie. Dabei nutze ich den Begriff Xenophobie nicht, weil er als Fremdwort so en-vogue ist, sondern weil ich die wörtliche Übersetzung "Fremdenangst" treffender finde als Fremdenfeindlichkeit oder Fremdenhass. Viele Menschen, die sich durch Migranten und Flüchtlinge oder einfach Menschen, die anders sind als sie, bedroht fühlen, würden weit von sich weisen, dass sie diese hassen und ich behaupte mal, dass die allermeisten das negative Gefühl, das sie gegenüber Fremden verspüren nicht mal …