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Es werden Posts vom 2017 angezeigt.

Literarischer Jahresabschluss #BSBP17

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Welches war das Buch in diesem Jahr, von dem ich mir wenig versprochen habe, das mich dann aber positiv überrascht hat?
Die fabelhaften Schwestern der Familie Cooke von Karen Joy Fowler wurde mir eines Tages mit dringender Empfehlung in die Hand gedrückt. Autorin und Titel sagten mir spontan nichts, aber schon auf den ersten Seiten hat es mich wahnsinnig in seinen Bann gezogen und steht definitiv ganz weit oben bei meinen diesjährigen Lesehighlights.
Welches war das Buch in diesem Jahr, von dem ich mir viel versprochen habe, das mich dann aber negativ überrascht hat? 
Seufz. Da gab es leider 2017 mehr als eins, aber richtig enttäuscht hat mich Artemis von Andy Weir. Der Marsianer war vor drei Jahren eines meiner Jahreshighlights und seit "Limit" von Frank Schätzing fasziniert mich die Idee einer Mondbesiedelung. Die Heldin in "Artemis" konnte aber leider überhaupt keine Sympathiepunkte bei mir landen, das Buch steckte voller Infodump und Spannung wollte auch nicht …

der zwölfte Monat von zwölf - #12von12 im Dezember

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hm... irgendwie habe ich die letzten 12 ein bisschen versemmelt. War aber auch viel los diese Woche: Erst war ich krank, dann kamen meine Eltern um ein Haar nicht zu Besuch, weil in Frankfurt Schneechaos ausgebrochen war, und am 12. war ich zwar wieder im Büro, aber immer noch angeschlagen und dementsprechend nicht so sehr auf dem Posten, dazu kam ein schreckliches Verkehrschaos, weil irgendein wichtiger Rabbiner gestorben war und halb Israel zur Beerdigung anreisen musste, so dass ich vor Aufregung ganz vergaß, den restlichen Tag auch noch zu dokumentieren. Immerhin sieben sind es geworden ...

Eins aus dem Bus (letzte Reihe, wie ganz früher, als man noch richtig cool war...)


Eins von der vorbeiziehenden Landschaft auf dem Weg zur Arbeit


Eins vom gigantischen Roladin-Billboard  (das sind die, die die besten Sufganiot zu Chanukka backen)



Eins vom morgendlichen Tel Aviver Berufsverkehr


Eins von dem neuen Kakteengarten
der vor ein paar Tagen in der Nähe meines Büro angelegt worden ist. S…

#12von12 - ist es echt schon November ?!?!

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Krass, wie schnell dieses Jahr vergangen ist, und krass, dass zwischen diesen und den letzten 12 von 12 nur zwei Blogeinträge liegen, mir fehlt die Zeit an allen Ecken und Enden. Das liegt aber nur daran, dass so viel in meinem Leben 1.0 passiert. Ich habe einen neuen Arbeitsvertrag unterschrieben und bin auf die andere Seite des Büroflurs gezogen. Das ist gut, geht aber natürlich nicht ohne eine Übergangszeit, während der ich zwischen zwei Stühlen und mit zu wenig Stunden alles mögliche jonglieren muss, bevor ich mich dann hoffentlich bald ganz auf meinen neuen Aufgabenbereich konzentrieren kann. In meiner Freizeit habe ich dann außer für Katzencontent und lustige Filmchen keine Energie für noch mehr Bildschirm. Das ist die sehr knappe Erklärung dafür, warum ich mich hier zur Zeit so rar mache :) 
Die 12 von 12 lasse ich aber nicht aus, zumal heute mein freier Tag war, da hätte es eigentlich ein Leichtes sein müssen, zwölf aussagekräftige Alltagsbilder zu machen, naja.. 

1/12 - erst …

12tel-Blick - Kaktus und Mandelbäumchen (Oktober)

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Es war ein bisschen länger still hier, was aber nur gute Gründe hatte (!) und ich traue mich schon gar nicht mehr her, weil ich so undiszipliniert bin, was die Blogpflege angeht. Den 12tel-Blick mag ich aber nicht auslassen, obwohl es leider immer noch nicht richtig grünt auf unserem Hügel. Regen hatten wir aber schon ein paar Mal und in den November setze ich große Hoffnungen. 




Meine bisherigen Fotos zum Durchklicken findet ihr hier.


// Der 12tel Blick ist eine Fotoaktion von Tabea Heinicker, die jeweils am Ende des Monats die Monatsblicke der teilnehmenden Blogger bei sich sammelt. //

Wüstenfragmente #101 - Sonderausgabe aus den Ferien (mit Bildern!)

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Heute
war nach einer langen Serie jüdischer Hochfeiertage der letzte Ferientag bevor morgen die Schule und der ganz normale Alltag wieder losgehen. Außerdem haben die Pfadfinder mit großem Aufwand bombastisch das neue Jahr eingeläutet - unsere Fünftklässler haben ein neues Halstuch bekommen und sind damit jetzt nicht mehr die jüngsten im Stamm. (Natürlich finden sie sich extrem cool.)

Die Woche
haben wir in der Wüste begonnen. Auf einer Ökofarm unweit des großen Kraters bei Mitzpe Ramon kamen wir mit einer befreundeten Familie in einer gemütlichen Hütte für zwei Tage unter.




Spätestens seit unserem anstrengenden Camping-Trip vor genau einem Jahr weiß ich zweifelsfrei, dass ich und meine Familie eigene vier Wände, so einfach sie auch sein mögen, immer einem Zelt vorziehen werden. Die Succah in the desert ist verglichen mit Camping beinahe Luxus: Die Hütten, wir teilten unsere mit noch zwei Erwachsenen und vier Kindern, sind ausgestattet mit richtigen Matratzen,  Solarlampen, warmen Bet…

#12von12 im Oktober - an dem ich kaum das Haus verlassen habe..

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Der 12. Oktober fällt dieses Jahr in Israel auf den Abschluss des Laubhüttenfestes, einen gesetzlichen Feiertag :)

Da ich gestern Abend mit Kopfschmerzen flach lag und zu nichts zu gebrauchen war, ließ ich es heute häuslich-ruhig angehen. Tat mir aber gut.



1. Unsere 12von12-Gastgeberin hat heute Geburtstag - 
alles Liebe für das neue Lebensjahr, Caro! 
2. es ist schon halb 10 als ich richtig gut
 ausgeschlafen in die Küche gehe   


3. und Kaffee für mich und den Gatten aufbrühe
4. das Mädchen wünscht sich Pfannkuchen (und merkt
nicht mal, dass ich diesmal Vollkorn untermische)


5. wenn ich schon mit Mehl hantiere, kann ich auch 
gleich den Sauerteig füttern und ein Brot ansetzen
6. das Hundeding hat es heute gemütlich und 
bewacht nebenher meine Wäscheberge



7. während der Gatte und das Mädchen Saba und Savta
besuchen, mache ich mich an ein schwieriges Buch
8. zwischendurch stöbere ich durch die aktuellen
Kindle-Deals 


9. gegen 18:00 dämmert es schon draußen und ich
sollte schnellstens Abendessen vorbere…

Samstagsfragmente #100 - Fasten oder Fahrrad fahren ?

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Heute
war Yom Kippur und wir hatten es richtig schön. Es war ausnahmsweise mal überhaupt nicht sehr heiß, das Mädchen hat praktisch die halbe Nacht und den ganzen Tag mit ihrem Fahrrad und ihren Klassenkameraden "on the road" verbracht und der Gatte und ich genossen die Stille und ja, sogar die Tatsache, dass man an diesem Tag rein gar nichts machen kann. Jedenfalls nichts, was nicht zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichbar wäre und es würde auch nicht wirklich viel nützen, weil Läden, Restaurants, Kinos und Fitnessclubs ebenfalls geschlossen sind. Ich persönlich habe den Tag zum Lesen genutzt, ein bisschen über alten Fotoalben und in Erinnerungen geschwelgt, eine Gesichtsmaske aufgetragen, meine Fingernägel frisch lackiert, den Gatten Gedichte aus dem Kulturteil der Zeitung vorlesen lassen, und viel schneller als gedacht waren draußen schon wieder die ersten Autos zu hören.


Die letzten beiden Wochen
Erfreulichkeiten 
entspannt das jüdische neue Jahr begrüßt - einmal mit Freun…

12tel-Blick - Kaktus und Mandelbäumchen (September)

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Gerade noch rechtzeitig vor Yom Kippur, dem Tag, an dem man hier nicht mit dem Auto fährt, ist mir eingefallen, dass ich den Hügel noch schnell fotografieren sollte. Viel hat sich in den letzten vier Wochen nicht verändert, aber der blaue Himmel und die weißen Wolken sind doch deutliche Anzeichen dafür, dass der Sommer zu Ende geht.

Das Mandelbäumchen ist so dürre und brüchig geworden, dass ich mich ein wenig sorge, ob es sich wohl wieder berappeln wird, wenn der Regen dann endlich kommt.


Der große Baum trägt inzwischen kleine grüne Früchte (ich weiß immer noch nicht, wie er heißt...) und die Schafe habe ich diesmal mit eigenen Augen gesehen und sie dafür bewundert, dass sie so dankbar dieses trockene, stachelige Zeug fressen, das sie hier noch finden. Sehr witzig auch die blinden Passagiere auf dem Rücken einiger Schafe - da musste ich zweimal ungläubig hinsehen, denn diesen Vögeln begegne ich sonst auf diesem Hügel gar nicht.






Eure Blicke sind sicher schön spätsommerlich-frühherbstli…