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Es werden Posts vom Mai, 2016 angezeigt.

Samstagsfragmente #44 - Schnapszahl :)

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Heute
waren wir zum Frühstück im Greenhouse Café. Es ist eines der ältesten in dieser Gegend und befand sich bis vor einem guten Jahr eingewachsen mitten in einer Gärtnerei, ich hatte hier schon einmal Bilder gezeigt. Irgendwelche ärgerlichen Auflagen für Gewerbetreibende im Industriegebiet führten nach jahrelangem Tauziehen dazu, dass das Greenhouse diesen besonderen Standort aufgeben und in die Stadt ziehen musste. Seit etwa einem Jahr wird es nun in einem ruhigen Vorort betrieben und ist immer noch gut besucht. Eine schlichte, aber außergewöhnliche Inneneinrichtung mit skandinavischem Touch erinnert an die gute alte Zeit im Grünen und Essen und Service haben durch den Umzug nichts von ihrer Qualität eingebüßt. Der Kaffee ist in weitem Umkreis der beste.

Die Woche
Erfreulichkeiten
Elton John, wenn schon nicht im Publikum, dann wenigstens in der Radioübertragung live aus Tel Aviv gehört. Das Konzert war fast zwei Stunden lang und hatte alle geliebten Songs. Sandalen für das Mädchen g…

11 Fragen an Auswanderer - 11 Questions for Expats

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Ich habe ein Stöckchen von Karen aus Turku aufgesammelt - 11 Fragen an ausgewanderte Blogger, da muss ich ja mitmachen!

[e] As some people (you know who you are) have expressed a desire to get more English content on my blog and this article is kind of asking for a multi-language version, I've answered the questions in English as well as German. For everyone's enjoyment, or so I hope :) 


-1- Warum bist du in dem Land, in dem du gerade bist? Das war eine krasse, aber durchaus bewusste Entscheidung: Ich wollte in Israel leben. Schon bei meinem ersten Besuch hier, hatte ich dieses eindeutige Gefühl, im "richtigen" Land zu sein. Ein Gefühl, dass während meiner ersten Monate im Land und im Ulpan stärker geworden ist. Als später der Gatte auftauchte, war das für mich eine Bestätigung, dass ich hier getrost Wurzeln schlagen kann.

[e] How did you end up in the country you're living in right now?It was a daring but very conscious decision: I wanted to live in Israel. Even…

Samstagsfragmente #43 - Entchen und Eidechsen

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Gestern
war es ziemlich heiß bei uns. Eine trockene Wüstenhitze, die heute noch intensiver geworden ist. (Im Moment sitze ich in der Reithalle, wo man die Deckensprinkler angeworfen hat, damit es wenigstens etwas erträglicher wird. Künstliches Tropenklima schlägt Wüstenwind in diesem Fall.)

Hätten wir uns nicht mit Freunden im Park verabredet, wären wir gestern wohl daheim geblieben, so aber verbrachten wir nette zwei Stunden auf einem Schattenplatz im Grünen. Wir Erwachsenen hatten einiges 'to catch up on' und die Kinder durften Enten und Fische beobachten. 
Am Abend raffte ich mich auf und fuhr nach Tel Aviv zu einer Demo gegen die aktuellen politischen Entwicklungen. Die Resonanz war leider etwas ernüchternd, aber vielleicht war die Planung einfach zu kurzfristig. Kommendes Wochenende soll wieder demonstriert werden. Immerhin etwas, man kommt sich ja zunehmend hilflos vor, so als Bürger.


Die Woche
Erfreulichkeiten

Zu Gast auf der Hochzeit einer lieben Freundin gewesen.Eine …

Israel und der ESC - mit richtig viel Musik drin :)

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Fragt man Israelis, die bereits in den 1970er und 80er Jahren hier gelebt haben, was sie vom ESC halten, bekommen diese häufig ein bisschen feuchte Augen. Hach ja, heißt es dann, damals sei Israel ja noch eine richtige Größe gewesen bei diesem Wettbewerb. Damals, als Israel noch ein Jahr nach dem anderen den ESC gewonnen hat... Das waren noch Zeiten!

Israel hat was?
Ja, es stimmt tatsächlich, ich habe das in den letzten Tagen mal alles ein bisschen ausführlicher "recherchiert", oder wie man das heutzutage sonst nennt, wenn man sich zu nachtschlafender Zeit im Internet vom Hundertsten ins Tausendste klickt. Dabei hatte ich wiederholt einen "das kenn ich doch!"-Moment, denn es stellt sich heraus, dass alle israelischen Beiträge bekannte Hits sind, die bis heute gern im Radio, auf Festen und Schulzeremonien gespielt werden. Ich lasse euch mal an meinen Erkenntnissen teilhaben, dann kommt wenigstens was produktives dabei rum. 

Seit wann und warum eigentlich?
Der ESC …

#BloggerAlphabet - Individualität und Journalismus

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Zugegeben, hätte ich nicht die Frist für Individualität verpasst, wäre mir die Verknüpfung der beiden Reizwörter für I und J wie Journalismus nicht wirklich in den Sinn gekommen. Aber als ich ein bisschen darüber nachgedacht hatte, fand ich dann doch, dass man daraus was stricken kann. Also lasst euch ruhig mal darauf ein :)

Als ich vor sechs Jahren meinen ersten Blogbeitrag verfasste, hatte ich nicht dieses Lifestyle-Gemischtwarenladen-Konzept im Sinn, nach dem ich die Fragmente heute zusammen puzzle. Vielmehr war ich davon überzeugt, dass die Welt unbedingt noch eine deutschsprachige Bloggerin braucht, die einigermaßen ordentlich recherchiert und semi-journalistisch über das aktuelle Geschehen in Israel berichtet. Vorbilder gibt es für solche Blogs genug, eines der besten wird leider seit einiger Zeit nicht mehr aktualisiert, dafür twittert LilaR jetzt. Aber ich schweife ab.

Jedenfalls dachte ich mir das damals so und habe dann ziemlich schnell gemerkt, dass das nicht wirklich das …

Samstagsfragmente #42 - Entschleunigung und zelebrierter Pomp

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Gestern 

war ich wie jedes Jahr so blöd, das ESC-Finale bis zum bitteren Ende durchzuhalten, weswegen ich heute kaum aus den Augen schauen kann. Und wofür? Um zu sehen, dass die mittelmäßigsten Darbietungen am Ende doch wieder viel mehr Punkte kriegen, als sie verdienen? Nee, nee, nächstes Jahr tue ich mir das nicht mehr an. So. Fein war aber, dass die Australierin verdient den zweiten Platz holen konnte. Und die schwedische Show war richtig cool mit einigen humorigen Einlagen, zum Beispiel die Formel für einen erfolgreichen ESC-Song (Ansehen!) Als die Übertragung schon dem Ende entgegen ging und ich eigentlich schon fast hätte schlafen können, fiel zu allem Überfluss der Strom aus und damit unsere Ventilatoren - mitten in einer Hitzewelle an der 40°-Grenze. Leider passiert es häufiger, dass die Stromversorgung lokal immer wieder zusammenbricht, wenn es so heiß ist, weil dann praktisch jeder Haushalt in Israel durchgängig nicht nur Ventilatoren, sondern die Klimaanlage laufen lässt. …

#12von12 im Mai - an dem ich die beste Guacamole ever gemacht habe und am Ende selbst auslöffeln musste

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Israel, 12. Mai 2016 - 68. Unabhängigkeitstag nach jüdischem Kalender. 

Wir hatten einen echt guten Plan für das obligatorische Barbecue dieses Jahr. Mit guten Bekannten, hier um die Ecke, ich hatte schon Fleisch für die bewährten grünen Spieße eingelegt, Bio-Avocados und Zutaten für Bruschetta und Blaubeercupcakes im Haus.

Alles war gut. (Und ich freute mich sogar darauf)
Heute morgen um neun dann ein Telefonanruf der Gastgeberin: Ihr Boiler sei geplatzt, das ganze Haus unter Wasser, sie können das Fest nicht bei sich veranstalten und müssen erstmal schauen, ob sie überhaupt den Strom wieder anschließen können. Verstehen wir, klar. Konkrete Hilfe wollten sie nicht, aber ihre Tochter, eine Freundin unserer, durften wir erstmal bei uns aufnehmen. Später wollte man weiter sehen.
Ich backte also trotzdem die geplanten Cupcakes und machte die Guacamole in der Hoffnung, dass sich doch noch was ergibt. Als sich gegen Mittag abzeichnete, dass aus dem gemeinsamen Grillen wohl nichts mehr wir…

Israel - 68 Fun Facts

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In diesen Minuten geht der Gedenktag für Israels gefallene Soldaten und Terroropfer in den 68. Unabhängigkeitstag über. Die offizielle Zeremonie vom Herzl-Berg in Jerusalem wird im Fernsehen und als Livestream übertragen.

Das Außenministerium hat dieses Jahr einen kurzen Video-Clip mit 68. Fakten - erstaunliche, unglaubliche und kuriose - über Israel ins Netz gestellt. Locker, positiv ohne Pathos. Gefällt mir gut.

Happy Birthday unserem Land !





An dieser Stelle bringe ich mal wieder an, dass ich gerne spezifische Fragen und Themenwünsche über Israel im Blog aufgreife, wenn ihr sie mir mitteilt. Es müssen ja nicht gerade 68 sein :)

10 Things to do in Cyprus

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Hä? Warum ist das alles auf Englisch?

When we first decided to go on vacation in Cyprus in 2011 we didn't know much about it other than that it is close to home (the flight from Israel takes 45 minutes tops) and that it has beaches. We stayed in a seaside resort on the East Coast close to Ayia Napa, and divided our time between the beach, the pool, the coffee shops and the beachwear kiosks. Fun holiday, especially since our girl was very little at the time, but really only one of many aspects the mediterranean island state has to offer. If you're more of the 'explorer' type like me and want to make most of your stay, I recommend you choose an accommodation around Lemesos or even further to the West and rent a car to comfortably travel all over the place. Yes, driving on the left side of the road takes a bit of getting used to, but according to our experience, the Cypriots tend to be patient with tourists and traffic isn't usually very heavy anyway.

So without furth…