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Es werden Posts vom Februar, 2016 angezeigt.

Sommerliches Salzburg - aus der Fotokiste

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Wie ich höre, ist es in der Heimat gerade wieder winterlicher geworden, und da dachte ich mir so, kramst du doch mal die Fotos von Salzburg aus der Kiste, die du nach dem letzten Sommerurlaub nicht mehr losgeworden bist. So ein Spaziergang durch das gleißend sonnige Salzburg kommt bei trübem Februarwetter doch sicher gut, oder?

In die "Mozartstadt" aufgemacht haben wir uns im August 2015, weil der Gatte so ein großer Musikliebhaber ist (Mama hat immer sehr gute Einfälle, wie man den israelischen Schwiegersohn, der sich doch sonst womöglich langweilt, bei Laune halten könnte...). Zugegeben ist es ein bisschen sportlich, das als Tagesausflug durchzuziehen, denn immerhin sind es auf der einfachen Strecke rund drei Stunden Fahrt. Eher spontan haben wir daher auf beiden Strecken eine längere Pause am Chiemsee eingelegt, der an diesem heißen Tag auch einfach nur wunderschön war.

Als Ausgangspunkt in Salzburg ist das riesengroße Parkhaus im Zentrum toll. Die tief in das Felsgestei…

Samstagsfragmente #31 - von Autos und Ameisen

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Heute
schnupft und hustet es in unserer Familie. Das Mädchen hat am Donnerstag eine richtig fiese Erkältung mit Halsschmerzen eingeschleppt und diese offenbar an den Gatten weitergegeben. Bei mir ist bisher alles gut, ich hoffe, es bleibt so. Das wird uns aber nicht davon abhalten, später einen kleinen Besuch bei der Schwagerfamilie abzuhalten, denn unser Neffe wird am Montag in die Armeeeingezogen. Ein aufregendes Ereignis, das aber natürlich auch mit gemischten Gefühlen gesehen wird, denn es bedeutet, dass er für die nächsten Jahre quasi dem Staat gehört und nur selten nach Hause kommen wird. 

Die Woche 
hat für uns mit der Hiobsbotschaft begonnen, dass unser Auto leider Schrott ist. Zahnriemen hin, Motor hin, und da das treue Auto schon ziemlich alt war und über 200.000 Kilometer hatte, wäre die Reparatur fast teurer als der Restwert geworden. Daher war eigentlich direkt klar, dass wir uns nach einer Alternative umsehen müssen, und zwar schnell, denn der Gatte ist auf das Auto ang…

Tschüß, du Held meiner Kindheit

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Gestern Vormittag stürzte ein lieber Kollege in mein Büro: "Weißt du, wer gerade gestorben ist? Peter Lustig! Den kennst du doch, oder?"

Natürlich kenne ich Peter Lustig, und kurz wird es mir richtig eng in der Brust. Mein Kollege und ich sehen uns betroffen an und stellen übereinstimmend fest, was für ein Fixpunkt Peter Lustig für unsere Generation war, die in den 1980er Jahren ihre ersten Fernseherfahrungen machen durfte. "Löwenzahn" war, neben der "Sendung mit der Maus", das Kinderprogramm, das wir alle sehen durften, weil es lehrreich und auch für unsere Eltern ohne Langeweile auszuhalten war. Es war quasi Familienfernsehen, an dessen Ende immer allen klar war, was man zu tun hatte: "Abschalten!" nämlich, also raus gehen, Dinge entdecken, Maschinen bauen, die Natur erforschen und all die anderen Dinge, die Peter selbst so gerne tat. Heute wäre so eine erzieherische Ansage bei dem Überfluss an pädagogisch wertvollen und weniger wertvollen Kin…

#BloggerAlphabet - D wie Design

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Form follows function - so lässt sich das neue Thema im Bloggeralphabet  für mich in drei Worten zusammen fassen.

Sprich, ein Internetauftritt muss für mich in erster Linie gut funktionieren und erst in zweiter Linie gut aussehen, denn was nutzen mir die schönsten hochauflösenden Grafiken und Seitenelemente, wenn ich die Beiträge nicht flüssig lesen oder bequem durch die Kategorien navigieren kann? Ein paar grundsätzliche Dinge versuche ich daher zu berücksichtigen, wenn ich an meinem Blog schraube:

1. Hintergrund- und Textfarbe Blogs oder Webseiten mit hellem Text auf dunklem Hintergrund strengen mich beim Lesen total an, was dazu führt, dass ich sie entweder gar nicht lese oder aber nur über mein Reader-App Feedly, das Inhalte in generischer Form ohne individuelles Design abbildet. Da ich weiß, dass es auch Menschen gibt, die bedingt durch Sehschwächen einen starken Kontrast zwischen Text und Hintergrund brauchen, erscheinen meine Texte in dunkelbrauner Schrift auf weißem Hintergrun…

Samstagsfragmente #30 - -Blüten, Bücher und Begegnungen

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Heute
war ich auf einem Begegnungstreffen israelischer und palästinensischer Frauen, das mich bewegt und ermutigt hat. Ich würde mir wünschen, dass daraus vielleicht einige Freundschaften entstehen könnten. Über die Herausforderungen, Kontakte zur anderen Seite des "Konflikts" zu knüpfen, schreibe ich demnächst mal einen etwas längeren Artikel, glaube ich. Während ich dort war, hat die Familie sich im Grünen mit unserer Wandergruppe vergnügt, ein besonders schöner Ausflug soll es gewesen sein. Mit vielen Blumen, glücklichen Hunden und tollem Essen. 

Die Woche 
ging wieder mal rasend schnell vorbei, und ich habe mit Schreck festgestellt, dass ich seit den letzten Samstagsfragmenten hier tatsächlich nichts mehr geschrieben habe.


Erfreulichkeiten
1. Teil 1 des Purimkostüms war diese Woche in der Post -
2. ebenso das Weihnachtspaket von meiner Schwester (das Warten hat sich aber absolut gelohnt s.o.) 
3. ein länger aufgeschobenes Projekt im Büro liegt endlich hinter uns (ok, so…

Samstagsfragmente #29 - Purim und andere Planungen

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Heute

ist es bei uns richtig frühlingshaft. Das Thermometer zeigt am frühen Nachmittag 20°, die Sonne scheint, der Himmel ist blau. Nur dem Gatten ist es schon wieder zu warm. Aus dem Verkehrsfunk weiß ich, dass scheinbar kol HaOlam we Ischto heute in den Süden gefahren ist, um die Anemonenblüte zu bewundern. Wir haben das vor Jahren einmal gemacht und seither nie wieder - im Gänsemarsch zwischen Buggies, heulenden Kleinkindern und lärmenden Machos über einen Trampelpfad traben ist nicht so unseres. Außerdem haben wir ja direkt vor der Haustür unseren grünen Hügel, das reicht mir an wildem Geblüh.

Stattdessen vergnügt sich das Mädchen auf einem Kindergeburtstag, während wir gerade von einer kleinen Ausfahrt in das nähere Umland zurück sind, wo wir uns ab und an nach günstigeren Wohnalternativen umsehen. Das machen wir besser allein, denn schon der entfernte Gedanke, von Schule und Freundinnen wegziehen zu müssen, verursacht beim Mädchen große innere Unruhe. Gar nicht so einfach.

Jetz…

[12von12] - Februar 2016

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Heute hatte ich einen produktiven Vormittag mit vielfältigen Fotogelegenheiten. Blöderweise ist mir mal wieder erst mittags eingefallen, dass 12 von 12 ist, und so seht ihr an dieser Stelle kein Foto aus dem Spielzeugladen, wo wir zwischen meterweise Purimkram nach einem Geschenk suchen mussten, kein Foto aus dem Klamottenoutlet und kein Foto vom Wocheneinkauf im Supermarkt. 
Zurück Zuhause habe ich das Geschenk verpackt, Wäsche ab- und aufgehängt, Nagellackreste entfernt und neuen aufgetragen und zwischendurch eine kleine Pause mit "Earl Grey - hot" und dem Kindle genossen. 

In der späten Nachmittagssonne machten der Gatte und ich einen Spaziergang auf unserem Hügel und davon gibt es noch wesentlich mehr als 12 Fotos :)

Wahnsinn,  dieses satte Grün !




Und bei euch so?


// Die "12 von 12" sind ein Projekt, das Caro auf Draußen nur Kännchen einmal im Monat ausrichtet. Jeweils am Monatszwölften lädt sie die Teilnehmer dazu ein, 12 Fotos aus ihrem ganz normalen Alltag …

Kompromiss

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Der Gatte hat einen Weichspülerkomplex. 
In seiner Erinnerung hatten früher alle israelischen Kinder einen ganz eigenen, ganz besonderen Duft an ihren Kleidern. Außer ihm. Israelis lieben nämlich, damals wie heute, Weichspüler und setzen das Zeug großzügig ein. So großzügig, dass Kleidung, die wir für das Mädchen von Bekannten vererbt bekommen, noch zahllose Wäschen später danach "duftet". Des Gatten Mama war, wie ich, schon immer gegen Weichspüler - zu teuer, zu umweltbelastend, zu künstlich - und er erzählt mir, dass er noch während seiner Armeezeit die anderen Jungs beneidet hat, wenn die nach dem Wochenende mit einem Sack frisch gewaschener (natürlich weichgespülter!) Kleidung zurück zum Dienst kamen.
Nun sieht er natürlich ein, beziehungsweise erkläre ich es ihm jederzeit gerne noch mal, warum mir kein Weichspüler ins Haus kommt. Da bin ich eigen. Trotzdem erwische ich ihn ab und an, wie er mit sehnsüchtigem Blick an liegen gelassenen Pullis von Besuchskindern schnüffe…

#BloggerAlphabet - C wie Code

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Code heißt das heutige Stichwort beim Bloggeralphabet. Mich faszinieren Programmiersprachen sehr, obwohl es bei mir leider nie über HTML und ein bisschen CSS hinaus gereicht hat. Immerhin: Vor einigen Jahren, als ich während der Elternzeit ein kleines Gewerbe hatte, habe ich meine Internetseite ganz allein aufgezogen. Mit statischen HTML-Seiten, die ich anfangs auf dem ganz gewöhnlichen Windows-Notepad "geschrieben" habe. Mein bester Freund war damals dieses Tutorial und das Vorhaben hat mich einiges an Nerven und durchgecodeten Nächten gekostet, aber die fertige Seite hat erstaunlich gut funktioniert. Klar war das Design eher simpel, aber mit schönen Fotos, eingebetteten Videos und übersichtlichem Text, dazu einer Startseite, die ich regelmäßig mit neuen Inhalten gefüllt habe, konnte ich damit alle wesentlichen Informationen transportieren. Mit Hilfe einer anderen Anleitung aus dem Internet habe ich es sogar geschafft, mir einen virtuellen Server und eine lokale Entwicklung…

[Buch] Ray Bradbury: Fahrenheit 451

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Ich habe kürzlich begonnen, mich durch eine Liste bedeutender Weltliteratur zu lesen. 100 Werke der Gegenwart und 50 Klassiker, die man gelesen haben sollte. Etwa die Hälfte davon habe ich in meinem Bücherleben schon gelesen, den Rest werde ich jetzt ein bisschen aktiver angehen.
Eingestiegen bin ich mit Fahrenheit 451 von Ray Bradbury, einem Titel, den ich schon länger im Visier hatte, weil er zu den ganz frühen Dystopien gehört, also rund ein halbes Jahrhundert vor dem großen Boom des Genres in der Jugendliteratur.


Fahrenheit 451 by Ray Bradbury
My rating: 4 of 5 stars

In einer nicht allzu fernen Zukunft ist der Konsum und Besitz von Büchern verboten, stattdessen sorgen deckenhohe Fernsehbildschirme dafür, die Bürger rund um die Uhr mit personalisierten, aber stupiden, Realityprogrammen zu beschallen. Die Feuerwehr, so wie wir sie kennen, ist obsolet geworden, denn Gebäude werden aus nicht entflammbaren Baustoffen gebaut, Hausbrände gehören also der Vergangenheit an. Die neue Funkt…

#BloggerAlphabet - B wie Bloggertreffen

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Im zweiten Teil des Blogger-Alphabets möchte Anne gerne unsere Gedanken zu Bloggertreffen hören. Das wird für mich ein kurzer Beitrag, denn ich bin tatsächlich noch nie auf einem Bloggertreffen gewesen. Zwar gibt es auch in Israel Blogger, die, soweit ich weiß, sogar Treffen organisieren, aber ich fühle mich ihnen nicht wirklich verbunden. Mein Publikum, meine Themen und nicht zuletzt meine Blogsprache sind andere, ich fühle mich der deutsch- und englischsprachigen Bloggerszene näher. Die ist aber geographisch so weit weg, dass ich kaum ernsthaft über die Teilnahme an einem Bloggertreffen nachdenken kann. (Aber man soll niemals nie sagen, ich hätte zum Beispiel auch nie gedacht, dass ich die Leute aus meiner Elterncommunity je treffen würde und dann wurden manche ziemlich beste Freundinnen!)

Ziemlich oft treffe ich mich mit Chutzpi, aber da wir schon vor der Bloggerei befreundet waren, täten wir das auch ohne Blogzusammenhang, das gilt also eher nicht. Aber ich denke ganz oft, dass e…