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Es werden Posts vom November, 2014 angezeigt.

Rückmeldung

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Nach einer intensiven Seminarwoche in München, habe ich am Samstag im Morgengrauen dieses Wetter (in 5 Tagen bekam ich die Sonne ungelogen vielleicht 2-3 Mal zu Gesicht; wie haltet ihr, die ihr dauerhaft in Deutschland lebt, das nur aus?) zurückgelassen, um wieder in dieses Wetter zu fliegen:


Ja, kühl ist es hier schon auch, aber die Sonne scheint und der Himmel ist blau !


Jetzt hat mich der Alltag wieder. Realistischerweise werde ich es wohl nicht schaffen, ausführlich über meine Abenteuer auf Reisen zu bloggen, aber das eine oder andere werde ich vielleicht noch erwähnen, also schaut wieder rein.

Und meldet mir eure Lieblingsbücher für meine Challenge. 12 Monate hat das Jahr, da geht noch was an Buchmeldungen, also haltet euch ran :)




---------------------------------------------------------------- Habt ihr schon von meiner Lesechallenge gehört?  Jeder kann mitmachen, egal ob ihr "nur" Leser bei mir seid oder selber ein Blog betreibt: Leserlieblingsbücher 2015 ----------------…

[Buch] Büchertipps zur Weihnachtszeit (Blogparade)

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Die Bloggerelfe vom Tintenhain und Weltenwanderer sammeln (vor)weihnachtliche Buchtipps. Da ich für diese Jahreszeit von jeher, und seit ich im weihnachtslosen Israel lebe vielleicht noch mehr, eine Schwäche habe, nehme ich das zum Anlass, mal in meine Archivkiste zu greifen.

Der Klassiker:

Charles Dickens' Christmas Carol
hat mich schon als Kind begeistert. Damals, ich war vielleicht 10 oder so, bekam ich einen weihnachtlichen Donald Duck und Micky Maus-Sammelband geschenkt, in dem unter anderem A Christmas Carol nacherzählt wurde. Der geizige Dagobert spielte natürlich Scrooge, Micky Maus seinen armen Angestellten Bob Cratchit, Donald Duck Scrooges Neffen und Tick, Trick und Track die drei Geister. Das mag infantil (und sogar blasphemisch) wirken, aber mich hat die Geschichte damals angesprochen, obwohl ich erst viel später lernen würde, dass es sich bei der Vorlage um einen Klassiker der Weltliteratur handelt.Beitrag komplett lesen

Ein Bilderbuch:
Das Geheimnis des ersten Schnee…

Bewölkter Samstagsausflug

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Das Leben in Israel ist viele Dinge. Es ist anstrengend und kompliziert und deprimierend und teuer und hart und herzzerreißend und nervig. Oft fällt es mir schwer zu beschreiben, warum ein Mensch wie ich, der ohnehin nur zugezogen ist und im Ausland sicher gute Chancen hätte, ein "besseres" Leben zu haben, meint, ausgerechnet hier leben zu müssen.

Aber dann gibt es so Tage wie heute, an denen ich Israel und seine Menschen am liebsten umarmen und nie wieder loslassen möchte.

Es war Regen angesagt. Ergiebiger Regen in ganz Israel, "vom Norden bis in den Negev", wie es an solchen seltenen Tagen bei uns im Wetterbericht heißt. Nun hatten wir aber just für heute einen Ausflug geplant. Die Mutter einer Klassenkameradin unserer Tochter managt seit einigen Jahren eine Wandergruppe bestehend aus 10-12 Familien, die etwa einmal im Monat mit einem professionellen Führer Tagesausflüge machen. Für uns war es das erste Mal und bis gestern Abend hätten wir wetten können, der Ausf…

12tel Blick im November

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Unser November war insgesamt bis jetzt trocken und mild. Kein nennenswerter Regen, tagsüber Temperaturen zwischen 20 und 30 Grad. Nachts schlafe ich aber schon gerne mit Körnerkissen, denn in der Wohnung ist es zugig und frisch.

An einem Morgen Mitte des Monats ist mir dieser 12tel-Blick gelungen. Nebel ist in Israel eine seltene Erscheinung, umso spannender fand ich es, diesen Moment festhalten zu können. Auch da täuscht die Stimmung: was auf dem Foto nasskalt und ungemütlich wirkt, war in Wirklichkeit eher dampfiger Dunst.

Jetzt wappne ich mich innerlich auf eine Woche München. Das könnte hart werden, ich werfe schon seit ein paar Wochen vorbeugend Vitamin C ein.  *bibber*



Der 12tel-Blick ist eine Aktion von Tabea.
Alle meine bisher gesammelten Bilder sammle ich hier.






[Buch] Ursula Poznanski: Die Vernichteten

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** Hinweis: Die folgende Rezension bezieht sich auf Teil 3 einer Trilogie. Wer die ersten Teile (Die Verratenen / Die Verschworenen) nicht kennt, sollte also möglicherweise nicht weiterlesen, obwohl ich mich bemüht habe, weitgehend spoilerfrei zu bleiben. **


Die Vernichteten by Ursula Poznanski
My rating: 3 of 5 stars

Der letzte Band der Trilogie um Ria, Sandor und ihre Freunde steigt zeitlich nur kurz nach dem spannenden Ende von "Die Verschworenen" ein. Von der ursprünglichen Gruppe der geflohenen Sphärenbewohner halten sich nur noch Ria und Tycho in der Stadt unter der Stadt, ganz in der Nähe der Siedlung der Schwarzdornen auf, während Aurelio und Dantorian in der Sphäre geblieben sind, um dort dem Rätsel um ihre Vertreibung auf die Spur zu kommen. Ein Rätsel, das Ria inzwischen gelöst hat und das sie vor eine ganze Reihe unlösbar scheinender Probleme stellt. Die Entdeckung durch feindselige Clanmitglieder und die darauf folgende Verbannung der Verschworenen aus dem Gebiet…

[Buch] Gemeinsam lesen 18|11|2014

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Gemeinsam lesen ist eine Aktion von Asaviels Bücher-Allerlei, die neuerdings von Weltenwanderer und Schlunzen-Bücher weitergeführt wird - danke dafür!

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

John Scalzi: Lock in (Audible) ~ 65%

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
Fuck. I said and followed him. (Kapitel 25) 
3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?

Dass es mich total überrascht und umgehauen hat! 
Ich bin ja auf des Gatten Audible-Konto nur geduldete Nutznießerin; wirklich Einfluss darauf, was er sich jeden Monat aussucht, kann und will ich nicht nehmen. "Lock in" hat er ausgewählt, weil er den Eindruck hatte, dieser in den USA sehr gehypte Zukunftsthriller könnte mich auch interessieren. Er hatte Recht: Nach einem holprigen Start - der Roman steigt ziemlich unvermittelt in eine komplexe Realität ein, und man erfährt erst nach und nach, was eigentlich Sache ist - hat es mich richtig gepackt.

Ob, wo und wann "Lo…

Mir scheint, der israelische Sommer...

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... ist endgültig vorbei. Dabei kommt es einem jedes Jahr wieder so vor, als wolle die unendlich lange und unendlich heiße Jahreszeit einfach nicht gehen.

Mitte November hat uns nun aber ein fieser Sturm heimgesucht, dessen Blitz und Donner mich und das Mädchen gestern im Morgengrauen fast aus dem Bett geworfen hätten. Derart beeindruckende Gewitter sind eher selten bei uns.

Weitere Anzeichen, dass wir unsere sonnenverwöhnten Augen nicht mehr so richtig vor der nahenden kühlen Jahreszeit verschließen können:

- Wir müssen öfter den Boiler anstellen, wenn wir heiß duschen wollen. Gerade direkt nach dem Sommer vergisst man das leicht.

- Wäsche trocknen ist an feuchten Tagen ätzend. An normalen israelischen Tagen trocknet sie auf dem Balkon in wenigen Stunden, die von gestern im Wohnzimmer ist hingegen immer noch feucht.

- Ich habe kuschelweiche Hausschuhe an den Füßen, die wärmere Decke aufgezogen und gehe mit warmem Körnerkissen zu Bett.


- Die Winterkleidung kommt ein bisschen zu ihrem…

Samstagskaffee und Auslosung :)

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Der Samstagskaffee ist eine Aktion von Ninja, der ich an dieser Stelle ganz herzlich zur bevorstehenden Hochzeit gratulieren möchte. Habt ein schönes Leben zusammen!




Schon wieder Samstag! Die Zeit rast in diesem Jahr echt extrem, unglaublich, dass wir nur noch 1,5 Monate bis zum Jahresende vor uns haben.

Heute verbringen wir einen gemütlichen Tag als Kernfamilie überwiegend zuhause. Der Herr macht seine Deutsch-Hausaufgaben, das Mädchen macht alles mögliche zwischen dem fast schon verzweifelten "mir ist sooooo langweilig", das an freien Tagen regelmäßig zu hören ist, sobald die Stunde tägliche Bildschirmzeit aufgebracht ist. Geht man darauf nicht sofort mit blindem Aktivismus ein, findet sie aber zielsicher Beschäftigungen, ist ja nicht so, als wäre ihr Kinderzimmer ein leerer, trister Betonraum mit Stahlbett und Spind ^^

Neben Pfannkuchen essen, Tiere kneten, armstricken lernen (wollte sie unbedingt, ich habe damit nichts zu tun!), Playmobil spielen, über Papas Deutschversu…

12 von 12 November 2014

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Kurz vor Schluss, hier noch schnell meine Fotoausbeute von heute. Wie so oft ist mir erst mitten am Tag eingefallen, dass ich hätte fotografieren müssen.



1. "Brunch"

2. Büroschickse/-al
3. sinkende Sonne schon um halb 4
4. langer Schatten
5. Warten auf den Bus

6. im Bus
7. Jetzt aber raus!
8. und weiter zum Freundinnendate
9. Blümelein am Wegesrand
10. Baum voll singender Zugvögel
11. Blümelein am Wegesrand II
12. und zum Abendessen Lasagne

Mehrsprachigkeit - Chance und Herausforderung

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Vor einer gefühlten Ewigkeit hat Sabine Fadenvogel in einem Kommentar angeregt, ich könne doch einmal über das Thema Sprache in unserer Familie schreiben. Sie selbst hat sich auf ihrem klugen, beinahe philosophischen, Blog darüber auch schon lesenswerte Gedanken gemacht

Warnend muss ich an dieser Stelle vorausschicken, dass dies einer meiner längeren Artikel wird, denn das Thema ist ziemlich komplex (finde ich jedenfalls). Wenn ihr nur wissen wollt, wie derzeit der Stand der Dinge bei uns ist, scrollt einfach ganz nach unten zum Fazit :) 


Hintergrund

In unserem Umfeld, und in Israel allgemein, gibt es viele mehrsprachige Familien. Sei es, dass sie erst kürzlich eingewandert sind und daher eine Familien- und eine Umgebungssprache pflegen, sei es, dass die Eltern noch mit einer anderen Sprache aufgewachsen sind und diese an ihre Kinder weitergeben wollen, oder sei es, dass einer der Partner aus einem anderen Land kommt. Familiärer Sprachensalat ist also nichts wirklich exotisches.

Der Pl…

Samstagskaffee hoch oben :)

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Unser fast schon obligatorischer Samstagsausflug führte uns heute auf die ehemalige Müllkippe vor Tel Aviv, die derzeit als Park rehabilitiert wird.

(Ich hatte neulich schon mal darüber gebloggt)

Neben einem interessanten Aufenthalt dort oben, spekulierte ich auf den guten Julius Meinl-Kaffee, der dort serviert wird. Daraus wurde nur leider nichts: die Milch war ob des großen Andrangs heute ausgegangen und Espresso ist leider überhaupt nicht meins.
Dafür war das Wetter spitze, die Aussicht super und wir konnten viele Flugzeuge im tiefen Landeanflug direkt über unseren Köpfen beobachten.

Regenwasserteich 
(Seerosen sind in Israel zur Zeit total hip!):


Aussichtsterrasse aus deutscher Architektenhand:


Von da oben kann man über ganz Tel Aviv kucken:




Unseren Kaffee holten wir uns auf dem Rückweg noch schnell bei "Aroma".

Leider zu heiß und zu wenig Schaum, aber ich hatte nicht den Nerv, ihn zurückgehen zu lassen. (Dafür bin ich auch nach 12 Jahren einfach nicht israelisch genug)



Diesen …