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Es werden Posts vom Mai, 2014 angezeigt.

Kalter Samstagskaffee

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Mein heutiger Samstagskaffee ist eigentlich fast schon ein wissenschaftliches Experiment.

Eiskaffee-Junkie der ich seit meinem ersten Jahr in Israel bin (israelischer Eiskaffee ist gefrorener Milchkaffee, eine Art Kaffee-Slush, nicht das was ich bis dahin aus Deutschland als Eiskaffee kannte), halte ich nach diesem saisonalen Getränk in den Cafés und Kiosken Ausschau, sobald erste Anzeichen von Sommer spürbar sind. 
Seit gestern habe ich nun ein neues formschönes Küchengadget, mit dem man Shakes und Slushes selber machen kann. Ohne Schnickschnack und ohne irgendwelche merkwürdigen Zutaten. Einfach mit gesüßten Flüssigkeiten aller Art. 
Logischerweise musste mein erstes Getränk ein Eiskaffee sein und es funktionierte ganz großartig:

Was man braucht...

Den ZOKU - Slush and Shake-Maker, der Gefriereinsatz soll nach Anleitung mindestes 6 Stunden im Gefrierfach verbracht haben. Im Laden sagte man uns, 24h seien besser, und da ich beim ersten Mal lieber ganz sichergehen wollte, hatte ich ih…

Webfragmente #11

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Zum Wochenende habe ich mal wieder zwei Videos für euch:


Die wunderbare Darbietung eines bunt gemischten Kinderchores mit einem "Hallelujah"-Medley für den Papst.






Und eine hübsche Aneinanderreihung von Fotos zum Jerusalemtag 2014:




Habt ein schönes Wochenende :)




[Buch] Verschämte Grüße

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Ich bin schrecklich im Hintertreffen was meine Leseeindrücke betrifft. Zwar lese ich viel und gern, fast schon wieder manisch in letzter Zeit, aber zum Rezensieren komme ich irgendwie nicht, beziehungsweise reicht es nur für ein paar überwältigte Sätze auf Goodreads, längere Texte kommen nicht dabei raus. Das geht so nicht, weswegen ich mir vorgenommen habe, den virtuellen Stapel ungeschriebener Buchbesprechungen nach und nach abzuarbeiten. Sicher werde ich es nicht zu jedem Buch schaffen, aber wenigstens fast.

Zu Marc Elsbergs grandiosem Thriller "Blackout - Morgen ist es zu spät" habe ich gestern meine Rezension veröffentlicht. Klick


In Arbeit sind unter anderem:

Julie Kagawa: Blood of Eden (Trilogie)

Vanessa Diffenbaugh: The Language of Flowers

Andreas Eschbach: Black*out (Trilogie)

Eshkol Nevo: Vier Häuser und eine Sehnsucht 

Lost in Westeros (Arbeitstitel) - keine klassische Rezension, sondern eher eine Aneinanderreihung von Eindrücken und Kritiken an GRRM epischem Werk &quo…

[Buch] Marc Elsberg: Blackout - Morgen ist es zu spät

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Blackout. Morgen ist es zu spät by Marc Elsberg
My rating: 5 of 5 stars

In einer kalten Februarnacht fallen in Europa flächendeckend die Stromnetze aus. Die verschiedenen Betreiber machen sich zunächst optimistisch an die Behebung des Störfalls, doch schnell wird klar, dass diesem Blackout nicht mit Routine beizukommen ist. Krisenstäbe werden gebildet und Notfallpläne ausgerollt, der Ernst der Lage ist dennoch nur wenigen bewusst. In Italien entdeckt der Informatiker Piero Manzano Hinweise auf einen groß angelegten Hackerangriff auf die Stromsysteme und vermutet ein terroristisches Motiv, doch weder Polizei noch Netzbetreiber wollen ihm zuhören. Als er es auf Umwegen endlich schafft, Europol zu kontaktieren, tauchen auf seinem Rechner Emails auf, die ihn selbst verdächtig machen. Nun auf der Flucht vor Europol und dem Bundesnachrichtendienst arbeitet Piero fieberhaft weiterhin daran, die Terrorzelle zu identifizieren und auszuschalten. Denn die Lage der Menschen in Europa ist längst k…

[Buch] Gemeinsam lesen #62

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Gemeinsam lesen ist eine Aktion von Asaviels Bücher-Allerlei.


1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Vanessa Diffenbaugh: The Language of Flowers, 36%

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
She was the least meddlesome person I had ever met, and I felt a twinge of affection for her as I followed Grant out the door.  - Vanessa Diffenbaugh


3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?
Dieses Buch (Deutsch: Die verborgene Sprache der Blumen) liegt schon etwas länger auf meinem Kindle. Irgendwie ahnte ich, dass es sich dabei um ein schwierigeres Werk handelt, als meine übliche Freizeitliteratur. Dieser Eindruck hat sich bestätigt: Vanessa Diffenbaugh erzählt in ihrem Erstling die Geschichte einer jungen Frau, die ihr ganzes Leben in wechselnden Pflegefamilien verbracht hat. Sie lässt niemanden an sich heran und kann eigentlich nur mit Blumen richtig umgehen. Die nutzt sie sogar zur Kommunikation, denn sie kennt die geheimnisvolle vikt…

Samstagskaffee!

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Bei uns gibt es den Samstagskaffee mit einem Stück Schokoladenkuchen heute erst spät, denn wir kommen gerade erst aus den Hügeln vor Jerusalem zurück, wo wir in einem Kloster zu Gast waren und ein kleine Wanderung unternommen haben. Vorbei an Schützengräben und Bunkern aus der Zeit des Unabhängigkeitskrieges und mit einer wunderschönen Aussicht auf die Burma Road, die während der Belagerung des jüdischen Teils Jerusalems als Versorgungsstrecke angelegt wurde.

Damit geht unser israelisches Wochenende leider schon wieder zu Ende, denn morgen beginnt für Mann und Kind (und überhaupt fast alle Israelis, ich lebe echt im Luxus mit meinem freien Sonntag) wieder der Alltag.




Viele weitere Samstagskaffees sind auch diese Woche bei Ninjas Sieben verlinkt. Da gehe ich jetzt gleich mal rüber.





12tel-Blick Mai 2014

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Im Mai hat uns der Regen noch einmal eingeholt. So richtig. Das ist ungewöhnlich, denn eigentlich waren wir schon alle auf israelischen Sommer gepolt, in dem es 4-5 Monate warm und trocken ist. Mit einer Regenwahrscheinlichkeit von 0%. Dieses Bild ist an einem der zwei nassen Maitage entstanden. Die Bäume und Pflanzen stehen in saftigem Grün, das wird sich so trotz künstlicher Bewässerung wohl nicht über den Sommer halten.




Alle meine 12tel Blicke sammle ich hier. Die Fotos der anderen Teilnehmer gibt es bei Tabea zu bewundern.





Lieber Lag BaOmer,

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es ist mir ein wenig unangenehm, das zu schreiben, aber ich bin jedes Jahr froh, wenn wir dich wieder los sind.

Ich weiß, dass die Kinder dich lieben, weil Kinder Lagerfeuer spannend finden und weil zu deinen Ehren überall welche angezündet werden. Meistens sogar mehrere auf viel zu kleinen Flächen, sodass Feuer an Feuer steht und man aufpassen muss, dass keiner aus Versehen in eines hineinläuft. Aber ich kenne nur sehr wenige Erwachsene die dich mögen, und ich habe größtes Mitgefühl für Familien mit mehreren Kindern, die in diesen Tagen von Lagerfeuer zu Lagerfeuer hetzen und manchmal drei oder mehr dieser Pflichtveranstaltungen hinter sich bringen müssen, weil dieser Feiertag, der eigentlich gar kein richtiger Feiertag ist und von dem viele gar nicht so recht wissen, was denn nun eigentlich gefeiert wird und warum man dabei Lagerfeuer anzünden muss, von jeder Schulklasse und jeder Kindergartengruppe separat begangen wird.

Lieber Lag BaOmer, ich hätte an sich kein Problem mit einer L…

Gemeinsam lesen (61)

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Gemeinsam lesen ist eine Aktion von Asaviels Bücher-Allerlei.


1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Julie Kagawa: The Immortal Rules - Blood of Eden (1), Seite 437.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
The Floating Pit was in full blazing glory when Zeke and I left Jackal's tower, a huge fireball burning against the night.  - Julie Kagawa: The Immortal Rules

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?
Nur, dass ich überhaupt nicht mehr nachvollziehen kann,  warum ich mich nicht früher auf diese Trilogie eingelassen habe. Das Vampirelement war mir irgendwie suspekt, aber völlig zu unrecht: The Immortal Rules (den deutschen Titel habe ich nicht parat, sorry) ist eine fesselnde Dystopie in einer postapokalyptischen Welt, in der es scheinbar keine Hoffnung für die Menschheit mehr gibt, und in der Vampire, obwohl sie alles andere als Kuschel-Edwards sind, nicht die furchterregendsten Monster sind, denen man als Mensch begegnen…

Interkulturelle Kaffeepräferenzen

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Der Gatte und ich konnten uns lange nicht so richtig darauf verständen, welche Sorte Kaffee der richtige für uns ist.

In Israel trinkt man im Alltag meist Ness-Kaffee - Instantkaffeepulver mit kochendem Wasser angerührt. Man weiß angeblich nicht mehr so genau, ob die ähnlich klingende Marke, die hier neben anderen ähnlichen Produkten erhältlich ist, sich über die Jahre zum Gattungsnamen verselbständigt hat oder es sich um eine Wortschöpfung aus den hebräischen Wörtern Ness (= Wunder) und Kaffee handelt. Mir gefällt letztere Erklärung besser, aber vermutlich ist erstere korrekt. Wie dem auch sei, Instantkaffee ist das, was im Alltag in israelischen Haushalten in der Regel in den Becher kommt, wenn Kaffee angeboten wird.

Gerne genommen ist auch Kaffee Shachor (= schwarzer Kaffee), der jedoch nicht Kaffee ohne Milch meint, sondern jenes Gebräu, das man in Deutschland als "türkischer Kaffee" kennt. Synonym zu Kaffee Shachor wird dieser starke meist übersüßte Kaffee auch Botz (= …

Eheschließungsfreiheit - nicht in Israel

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In letzter Zeit läuft ein selten-nerviger Werbespot in Israel, der eine "Revolution" in Sachen rabbinische Eheschließung bejubelt, nach der Braut und Bräutigam wählen dürfen, in welcher Gemeinde sie ihre Ehe anmelden und schließen wollen. Das entsprechende Gesetz ging vor ein paar Monaten mit großem Getöse und unter heftigem Protest der orthodoxen Parteien durch die Knesset.

Dabei ist es der blanke Hohn, in diesem Zusammenhang von einer Revolution zu sprechen. Eine echte Revolution wäre in Israel ein Gesetz, dass gleichgeschlechtliche Eheschließung möglich macht (was immer man persönlich davon halten mag), ein wichtiger erster Schritt wäre aber zunächst die Einführung der Zivilehe. 
Ja, aufmerksamer Blogleser, du verstehst mich richtig: Die zivile Eheschließung heterosexueller Paare ist in Israel auch im Jahre 2014, respektive 5774 nach jüdischer Zeitrechnung, nicht möglich. Das heißt für etwa eine halbe Million Bürger, die nach der "Halacha", der jüdischen Gesetze…

[Buch] Gemeinsam lesen (60)

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Gemeinsam lesen ist eine Aktion von Asaviels Bücher-Allerlei.


1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

George R. R. Martin: A Feast for Crows - A Song of Ice and Fire (4), 55% also etwa Seite 500

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
But no one spoke of it in his hearing... and since the only witness lacked a tongue, he need not fear anyone learning just how inept a swordsman the Kingslayer had become.  - George R.R. Martin: A Feast for Crows

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?
Ich fühle mich seit ein paar Wochen ziemlich "Lost in Westeros", so eingesaugt bin ich. Demnächst schreibe ich mal mehr darüber, wenn ich erst fertig gelesen habe...


4. Du hast Gelegenheit, dem Protagonisten/der Protagonistin genau eine Frage zu stellen. Welche wäre das?

Hm... bei GRRM gibt es eigentlich nicht den einen Protagonisten oder die eine Heldin. Genau das macht ja einen großen Teil des Reizes der Serie überhaupt aus. Im aktuelle…

12 von 12 im Mai 2014

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Mei, die Zeit vergeht dieses Jahr aber echt wie im Flug. Schon zum fünften Mal treffen wir uns heute bei Frau Kännchen zur alltäglichen Fotoparade. Zwölf Fotos gilt es über den Tag zu knipsen und heute fiel mir das in den ersten zwei Tagesdritteln ziemlich schwer. Mein Tag war nämlich ziemlich unerquicklich. Ab der Mittagspause mit einem Lieblingskollegen, der sich meiner schlechten Laune erbarmte, ging es dann langsam bergauf...

1 - Nachtisch: ein Kaffee und ein (minikleines) Teilchen zum Spotpreis (für Tel Aviver Verhältnisse jedenfalls).

 2 - und zwar in diesem sehr nette kleinen, ja was? Kiosk? Frozen Yoghurt-Bar? Stehcafé? Jedenfalls war der Kaffee gut und wenn ich gewollt Zeit gehabt hätte, hätte ich auch draußen unter einem fröhlich-gelben Sonnenschirmchen sitzen können.


3 - das Teilchen


4 - auf dem Heimweg habe ich eine kleine Flucht nach Westeros unternommen. Inzwischen bin ich beim vorletzten Band der Serie.


5. - lilane Blütenblätter


6. - Zuhause erstmal alle Fenster auf und…

[Buch] Lieblingsbuch 4/2014 - Divergent

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Im April war ich im Kino, um mir die lang erwartete Verfilmung von Veronica Roth's Jugendbuchbestseller Divergent (Deutsch: Die Bestimmung) anzusehen.

Da es schon etwas länger her war, dass ich die Romanvorlage gelesen hatte und mir doch einiges im Film anders vorkam, als ich es in Erinnerung hatte, nahm ich den Kinobesuch zum Anlass, das Buch noch einmal auf den Kindle zu laden. Es ist nämlich wirklich ein sehr lesenswertes Buch und hat alles, was eine gute Jugenddystopie braucht. Mein erster Leseeindruck von 2012 ist hier nachzulesen.

Meine Rezensionen zu den anderen beiden Buchteilen der Trilogie findet ihr hier:
Veronica Roth: Insurgent (Divergent #2)
Veronica Roth: Allegiant (Divergent #3)
Der Film ist spannend und im Großen und Ganzen romangetreu umgesetzt. Die Hauptdarsteller machen ihre Sache echt gut und auch die meisten Nebenrollen sind glaubwürdig besetzt. (Mein Highlight: Jai Courtney als Eric!) Unlogisch und schwer mit den Beschreibungen im Buch in Einklang zu bringen, …