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Es werden Posts vom Januar, 2014 angezeigt.

Neues Jahr, neues Fotoprojekt: 12tel Blick

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Es gibt ja unzählige Fotoprojekte im Netz, viele sind sehr zeitintensiv, so eines möchte ich mir nicht zusätzlich ans Bein binden, aber ein Projekt, das ich schon im letzten Jahr zum Beispiel bei Frau Holunder fasziniert beobachtet habe ist der 12tel Blick von Tabea. Ein ganzes Jahr lang soll einmal im Monat ein Foto von einem persönlichen Lieblingsaussichtsplatz gemacht werden.

Ich habe mich für mein Lieblingsgebäude in Tel Aviv entschieden, fotografiert aus ein paar hundert Metern Luftlinie Entfernung. Das Azrieli-Center in Tel Aviv besteht aus drei Wolkenkratzern und beherbergt ein Einkaufszentrum, Büroflächen und ein Hotel. Der höchste ist rund, hat 49 Etagen und ist mit 187 m das zweithöchste Gebäude in Israel. Daneben stehen ein quadratischer (164 m) und ein dreieckiger (179 m) Turm. Ich werde nicht müde, das Azrieli zu fotografieren, denn es ist einfach immer ein Blickfang, egal aus welcher Perspektive.

Da Israel nur wenig saisonale Veränderungen bietet, bin ich sehr gespannt, …

Fotografie am Rande des Nahostkonflikts

Die israelische Fotografin Noa Ben-Shalom hat über Jahre hinweg wesentliche Ereignisse des Nahostkonflikts durch die Linse ihrer Kamera betrachtet. Jetzt möchte sie eine Auswahl ihrer Fotografien in einem Bildband veröffentlichen. Dazu nutzt sie Crowdfunding.
Beim Crowdfunding wird ein Produkt verkauft, bevor es überhaupt in Produktion geht. Diese ersten Erlöse werden dann dazu eingesetzt, das Produkt herstellen und auf den Markt bringen zu können. Dazu muss der Initiator zunächst einen Zielbetrag und einen Zeitraum festlegen. Kommt in dieser Zeit der Gesamtbetrag nicht zusammen, erfolgt auch keine Zahlung. Wird der Betrag aber wie gehofft erreicht, werden die versprochenen Beträge fällig, das Produkt geht in die Herstellung und die Crowdfunding-Teilnehmer erhalten ihre Ware wenn sie fertiggestellt ist.
Der Kunde muss dem Produzenten also einen gewissen Vertrauensvorschuss entgegenbringen. In diesem Fall ist mir der Name der Fotografin bekannt,  eine Kollegin ist zudem mit ihr befreu…

Mal Musik....

In der Hoffnung, dass das Video auch in Deutschland abrufbar ist .... (Augen verdreh')


Ich habe ja mit Musik von jeher relativ wenig am Hut, aber es gibt so ein paar Sachen, die höre ich mir doch gerne an. Florence + the Machine gehört dazu. 



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Frühstücksmuffins

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Vor ein paar Wochen habe ich aus einer Laune heraus im Supermarkt ein Muffinsblech in den Einkaufswagen gepackt. Es war ein Markenprodukt und um 70% reduziert, das konnte mein Schnäppchengen nicht durchlassen. Außerdem besaß ich noch kein Muffinsblech. Vor Jahren hatte ich eines von IKEA, das, so schwer mir das immer zu sagen fällt, denn eigentlich kann IKEA bei mir überhaupt nichts falsch machen, meiner Meinung nach ein ziemlicher Fail ist. Die Mulden sind zu schlank und zu tief und die Muffins wurden in diesem Blech nie was. Irgendwann habe ich es entsorgt. Dann hatte ich eine Cupcake-Phase mit Silikonförmnchen. Funktionieren spitze, sind aber ätzend zu spülen, und für Muffins waren sie ohnehin immer etwas zu klein. Mit meinem neuen Blech gelingen mir Muffins auf einmal. So gut, dass ich alle paar Tage welche backen muss und dabei herausgefunden habe, wie toll sich ein Muffin dazu eignet, als schnelles Frühstück aus der Hand mit zur Arbeit genommen zu werden.

Mein derzeitiges Liebli…

Neuer Spielplatz Instagram

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Hem hem...

Ich habe mich ja lange geweigert und mir eingeredet, dass ich social-media-technisch bereits voll ausgelastet bin, aber vor ein paar Tagen bin ich doch noch einem weiteren sozialen Virus erlegen.

Ich fotografiere ja sehr gerne mit meinem treuen Androiden, wie man an meiner regen Teilnahme bei den 12-von-12 oder der PhotoADay-Challenge letztes Jahr sehen kann. Viele meiner täglichen Knipsereien schaffen es allerdings nirgendwo hin. Für einen Blogeintrag reicht's nicht, auf Twitter werden Fotos nicht wirklich wahrgenommen und Facebook ist auch nicht mein bevorzugtes Fotomedium. Bleibt also ..... Instagram.

Einen Account hatte ich dort sowieso schon, den muss ich also nur noch mit Leben füllen. Das gedenke ich zu tun - mit vielen Fotos aus meinem Alltag hier. Die werde ich mit dem Hashtag #photoIL versehen, mindestens eines pro Tag möchte ich schaffen, also quasi die PhotoADay-Challenge für mich und meine Folger in eine Israel-PhotoADay-Variante ummünzen. Ansonsten wird es…

[Buch] Lese-Challenges 2013 beendet

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Langsam kommen die letzten Lesechallenges von 2013 zum Ende. 
Im Rahmen der Buchchallenge 20/13 auf Bookaholica's World habe ich 19 Bücher erlesen und damit knapp nicht mein gestecktes Ziel erfüllt, sondern nur die Mindestanforderung von 13 Vorgaben erreicht. Die Liste mit den Vorgaben und von mir gelesenen Büchern findet ihr hier: Buchchallenge 20/13 - Ausbeute
Außerdem kam letzte Woche auch SylviasChallenge deutschsprachiger Autoren zum Abschluss. Da ich sehr viel englische Originaliteratur und eher wenig auf Deutsch lese, war das für mich eine echte Herausforderung. Am Ende habe ich es zu meinem eigenen Erstaunen aber immerhin auf 40 Bücher aus deutscher Feder gebracht. Viele Indies und selbstverlegte Kindle-Schnäppchen waren dabei, die ganze Liste liegt hier zur Einsicht: Deutschsprachige Autoren 2013 - Ausbeute
Die Auswertung der Challenge und Rangliste (ich habe es ziemlich genau in die Mitte geschafft) ist bei Sylvias Herzbücher einzusehen: CDA - Abschlussupdate

Für 2014 h…

Das Pizzageheimnis

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Ich liebe Pizza. Fast so sehr wie Falafel.  Oder noch mehr. Auf jeden Fall sehr. 
Zuhause habe ich lange nach einer eierlegenden Wollmilchsau in Sachen schnelle, idiotensichere und - auch ohne Steinofen - möglichst authentisch schmeckende italienische Pizza gesucht. Mit dünnem Knusperrand, ihr wisst schon. 
Jetzt habe ich das Geheimnis gelöst: Die Temperatur (je höher, desto besser) macht's. Alles andere ist dann ein Kinderspiel und es kommt nicht mal auf exakt bemessene Zutaten an. 
Teig:
500-600g Mehl in eine große Schüssel geben und in die Mitte eine Mulde graben. Einen Esslöffel Trockenhefe in die Mulde geben und mit 250 ml lauwarmem Wasser auffüllen. Mit etwas Mehl bedecken und etwa 20 min. stehen lassen. 
Danach einen halben Teelöffel Salz und einen ordentlichen Schuss Olivenöl dazu und mit Knethaken einige Minuten kneten, bis der Teig sich vom Schüsselrand löst und eine elastische Kugel bildet. Nach Bedarf noch etwas Wasser oder Öl zugeben. 
Die Schüssel abdecken und mind…

Wir waren im Fernsehen

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Naja beinahe. Unser Gelächter war im Fernsehen. Im zweiten israelischen Fernsehen gestern Abend zur besten Sendezeit.  
Das kam so....
Donnerstagabend saßen der Mann und ich in einem unscheinbaren Studio in Herzeliya als Zuschauer der israelischen Satireshow "Eretz Nehederet". 
Ich liebe diese Sendung seit ich in Israel bin. Klar, in den ersten Jahren konnte ich von den schnell gesprochenen Pointen und bösen Kommentaren nur rudimentäre Fragmente verstehen, die Mimik der Darsteller brachte mich aber schon damals zum Lachen. Inzwischen läuft die 11. Staffel. Nicht jede Sendung war gleichermaßen lustig, eine Zeitlang war das Format auch komplett ausgesetzt, aber wir sind der Show über die Jahre recht treu geblieben. Vor allem Tal Friedman und Eyal Kitzis schaffen es immer wieder, uns bei der Stange zu halten. 
Man könnte also fast sagen, wir sind Fans. Ich verfolge Eretz Nehederet zudem auf Facebook, dort gibt es täglich neue bissige, politisch meist überhaupt nicht korrekte Meme…

Farmfest mit Pferden

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Kindergeburtstage sind ja mein Reizthema. Allermeistens handelt es sich um furchtbar laute Angelegenheiten mit viel zu vielen Süßigkeiten, viel zu vielen schrottigen Geschenken und eher anstrengenden Alleinunterhaltern, die ein nerviges Programm durchziehen. Ich bin immer sehr froh, dass ich als Mutter nur bringen und abholen muss. Letzte Woche waren wir allerdings auf einen Ausnahmegeburtstag eingeladen: Ein Fest auf dem Bauernhof für die ganze Familie ohne lärmende Musik, dafür mit Pferden, Ziegen, Streicheltieren, Kutsch- und Traktorfahrten und Pitabrot auf dem Steinofen. Das alles war herrlich unkommerziell, eher wie aus einer anderen Zeit und sogar für mich Geburtstagsmuffel Seelenfutter.













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[Buch] Zweimal Ursula Poznanski

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Ursula Poznanski gehört seit einem guten Jahr zu meinen Lieblingsautorinnen. Sie kann praktisch nichts falsch machen, Buch für Buch ist für sich fesselnd, der Alltag bleibt links liegen, weil ich unbedingt wissen muss, wie es weitergeht.

Im Dezember konnte ich gleich zwei neue Bücher von ihr auf einen Streich lesen. Beide sind Teile von Serien, das heißt das Lesefutter wird vorerst nicht ausgehen. Wenn nur die Warterei auf den nächsten Teil nicht wäre....


Die Verschworenen by Ursula Poznanski
My rating: 5 of 5 stars

Band 2 der dystopischen Trilogie von Ursula Poznanski (s. Rezension "Die Verratenen") nimmt den Leser sofort wieder mitten hinein in das Geschehen um die fünf Sphärenflüchtlinge Ria, Aureljo, Tycho, Tomma und Danturian, die, im Einverständnis mit den Anführern des Clans Schwarzdorns, Zuflucht in der Stadt unter der Stadt gefunden haben. Vor den anderen Clanmitgliedern versteckt stehen sie unter Quirins Schutz, dem geheimnisvollen Bewahrer, der unter anderem ver…

12 von 12 - Jan 2014

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Die ersten 12 von 12  des Jahres habe ich weitgehend zuhause verbracht. Will sagen: Nicht auf der Arbeit. Wirklich zuhause war ich natürlich nicht den ganzen Tag über.

Das war drin in diesem Zwölften:

Früh morgens aufgestanden, Aspirin eingenommen und wieder ins Bett. (1) Den Kopfschmerz wurde ich faktisch erst irgendwann im Laufe des Tages los. Das Wetter wirkt nach europäischen Maßstäben "herbstlich". Inklusive bunter Laubbäume. (2)

(3) Sicherer Schulweg. Ab der fünften Klasse übernehmen die Schulkinder Schülerlotsendienste. Jeden Morgen und jeden Mittag. (4)


Meinen Geburtstags-Klimt gerahmt (5) und aufgehängt. (6) Für diesen Rahmen habe ich mich gestern idiotischerweise ins Ausverkaufsgetümmel bei IKEA gestürzt. Ich finde, es hat sich trotzdem gelohnt. Obwohl das Rot schon ein bisschen gewöhnungsbedürftig ist. Aber gegen die weiße Wand macht es sich gut.


Danach ein bisschen was für den Körper getan. Lässt man in deutschen Pools über Winter auch das Wasser drin, so a…

Zum deutschen Kinostart von "Bethlehem"

Der Film mit dem für mich stärksten Nachhall 2013 war Yuval Adlers "Bethlehem". Diese Woche ist der Film in Hebräisch/Arabisch mit deutschen Untertiteln in Deutschland angelaufen. Hier ist der Trailer dazu:





Und hier ein Interview mit Yuval Adler selbst:




Ich habe den Film bereits im Herbst in Israel gesehen, hier ein Auszug aus meinem damaligen Blogeintrag:
Es gibt Filme, die sind so krass, dass man danach erstmal ein ganz hohles Gefühl im Magen hat und sich fragt, ob das wirklich alles so stattgefunden hat auf der Leinwand. Filme, die mit einer so realistischen Intensität daherkommen, dass sie streckenweise wirken wie eine Doku. Filme bei denen man sich nicht sicher ist, ob und wem man sie weiterempfehlen kann, weil man zarte Gemüter eher davor schützen will, und sie gleichzeitig unbedingt weiterempfehlen will, weil sie so gut, so wichtig sind. Die israelische Bewerbung* für den besten ausländischen Film bei den Oskars - "Bethlehem" - ist so ein Film. Weite…

" Ima shel Shabbat "

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Die israelische Gesellschaft hätschelt liebevoll verschiedenste jüdische Traditionen, die über die bekannten jüdischen Feste hinausgehen. Besonders deutlich wird das im öffentlichen Bildungssystem. Zwar ist der Bildungsweg in "staatlich" und "staatlich-religiös" unterteilt, dennoch werden die wichtigsten religiösen Traditionen auch in "staatlich-ohne-religiös"en Schulen erwähnt und begangen.

Eine dieser Traditionen ist die Shabbatfeier am Freitag. Gegen Ende des Vormittags werden Kerzen angezündet, die Gebete aufgesagt und Gebäck gegessen. Da diese Rituale zuhause traditionell von den Eltern ausgeführt werden, wird in der Schulklasse oder Kindergartengruppe jede Woche eine "Ima shel Shabbat" (= Shabbatmutter) und ein "Abba shel Shabbat" (=Shabbatvater) bestimmt, der diese Rolle für die Feier übernimmt. Für die Kinder ist diese Aufgabe (es geht reihum, je nach Klassengröße kommt jeder mindestens einmal im Jahr dran) mindestens genauso a…

[Buch] Die lesende Minderheit - Abschluss Buchthemen 2013

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Im Rahmen der Buchthemen bei der lesenden Minderheit habe ich 2013 insgesamt 8 Bücher gelesen. 
Januar/Februar:

Lies ein Buch, das du geschenkt bekommen hast Kay Rademacher: Der Trümmermörder


März/April:

Lies ein Buch mit einem grünen Cover
Emilie Richards: Rückkehr an den Ort meiner Träume

Mai/Juni:

Lies eine Liebesgeschichte
Paolo Giordano: Die Einsamkeit der Primzahlen


Juli/August:

Lies ein Buch, in dessen Geschichte es um eine Beziehung geht. Zum Beispiel eine Mutter-Tochter-, Vater-Sohn-, Ehefrau-Schwiegermutter-Beziehung, ect.
Christopher Kloeble: Meistens alles sehr schnell


September/Oktober:

Lies ein Buch, das von einem deutschen Krimiautor geschrieben wurde!
3 deutsche Krimis

November/Dezember:

Lies einen Klassiker Charles Dickens: A Christmas Carol


***

Außerdem habe ich dort im letzten Jahr eine Gastrezension zu einem meiner Lesehighlights 2013 verfasst:  J.K. Rowling: The Casual Vacancy






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Neue

Frau eigenART Sie sind ja ....

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....vollkommenverrickt!  
Als ich heute nach Hause kam, sah ich schon von Weitem einen großen Umschlag aus meinem Briefkasten ragen.
Drin war ein Wollfilzgeldbeutel mit buntigem Innenleben. Perfekt verarbeitet und schick anzuschauen, reiht sich dieses schöne Teil in meine wachsende Sammlung toller Alltagsbegleiter von clp-eigenART . (Ganz vorne dabei natürlich DIE Tasche, zu der er auch noch farblich hervorragend passt).
Auch mit all meinem Schrott drin trägt der Geldbeutel dank großzügig bemessener Fächer für Karten und seinem schlanken Kleingeldfach nicht auf. Passt auch perfekt zu unserer hiesigen Geldbeutelkultur à la "Wer braucht schon Kleingeld, wenn man auch Kleinstbeträge mit Karte bezahlen kann?"
Wunderschön, vielen Dank! 
(Ich merke gerade, dass ich diesem Artikel gar kein Label aufdrücken kann. Ich bräuchte wohl eins  wunderbare Überraschungsgeschenke von lieben Menschen oder einfach nur schöne Dinge oder unerwartete aber höchst willkommene Stimmungsaufheller od…