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Es werden Posts vom September, 2013 angezeigt.

Lieblingsbücher-Challenge

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Ich konnte mal wieder nicht widerstehen....

Die Bücherphilosophin veranstaltet ab morgen und bis zum 30.9.2014 eine Lieblingsbücher-Challenge. Dabei gilt es, innerhalb eines Jahres jeden Monat ein Lieblingsbuch zu lesen.

Die Idee finde ich richtig klasse, denn bei all den Neuerscheinungen und Kindle-Schnäppchen bleibt mir oft kaum noch Zeit, mal wieder ein All-Time-Favourite oder eines meiner Seelenstreichlerschätzchen zur Hand zu nehmen. Zudem habe ich die allermeisten dieser Lieblingsbücher noch gar nie auf diesem Blog erwähnt (oder allenthalben ganz kurz, >>> hier hatte ich schon mal einige Lieblingsbücher erwähnt)

Da das Konzept ein Buch pro Monat auch noch schön überschaubar ist, mache ich bei dieser Challenge also mit. Ganz festlegen mag ich mich noch nicht auf 12, aber ich werde sie wohl auf jeden Fall aus dieser Auswahl treffen:


Lieblingsbücher-Challenge 2013/14The Fellowship of the Ring by J.R.R. Tolkien Guernsey Literary and Potato Peel Pie Socitey by Mary Ann Shaff…

Wüstenerlebnis - Bilderflut

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Wie viele Facetten Israel zu bieten hat, durften wir diese Woche mal wieder aufs Neue erleben. Auf Anregung einer befreundeten Familie entschlossen wir uns recht spontan zu einer Übernachtung in der Wüste. Ein ganz besonderes Erlebnis war das.

Beerotayim liegt südlich von Beersheva, etwa einen Kilometer von der ägyptischen Grenze entfernt, mitten im Negev. Dort haben einige Israelis ein sehr ursprüngliches Feriendorf errichtet - Khan Beerotayim. Übernachtet wird in Lehmhütten auf einfachen Matratzen - Steckdosen gibt es dort nicht (Handyakku aufladen Fehlanzeige), lediglich eine Energiesparlampe, denn der Strom des Dorfes wird aus Sonnenenergie gewonnen. Blitzsaubere Toiletten, Duschen und Waschbecken stehen in einem separaten Gemeinschaftsgebäude bereit.

Ein gemütliches Lagerfeuer brennt fast rund um die Uhr und hält eiserne Kannen mit Tee und Kaffee (schwarz und süß, wie es sich gehört) warm, aus denen man sich jederzeit bedienen darf. Kühles, süßes Trinkwasser wird in hohen tönerne…

[Buch] Trailer für "Die Verschworenen" von Ursula Poznanski

Am 16. Oktober erscheint im Loewe-Verlag ein Jugendbuch, auf das ich mich schon seit Monaten freue: Ursula Poznanskis "Die Verschworenen" ist der zweite Teil einer packenden Dystopie (Teil 1 -"Die Verratenen" - habe ich hier rezensiert), die irgendwo in der Zukunft in einem von Umweltkatastrophen und Klimawandel gebeutelten Europa spielt.


Inhaltsangabe des Verlags: In der Stadt unter der Stadt finden Ria und ihre Freunde Zuflucht, doch bald zeigt sich, dass auch hier ein Überleben nicht garantiert ist. Während Aureljo seine Rückkehr in die Sphären vorbereitet, sucht Ria nach Jordans Chronik und findet Fragmente, die sie nicht zur Gänze deuten kann.
Als Lichtblick erweist sich in dieser Zeit, im wahrsten Sinn des Wortes, ihre Freundschaft zu Sandor, mit dem sie immer wieder kurze Ausflüge an die Oberfläche unternimmt und dessen Zuneigung ihr täglich mehr bedeutet.Doch dann wird Sandor Clanfürst, und mit einem Schlag ist alles anders. Ria sieht sich gezwungen, entgegen…

Der erste Regen

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Der erste Herbstregen ist in Israel ein sehr willkommenes, ja ersehntes Ereignis. Nach Monaten staubtrockener bis tropisch-feuchter Sommertage ohne den kleinsten Regenschauer ist der erste Guss eine Erlösung. Einen Namen hat der erste Regen sogar auch, man nennt ihn "Yoreh" (von "Lirot"="schießen"). Bei uns war es heute soweit. Mit starkem Wind und ein paar bedrohlich wirkenden grauen Wolken in einem ansonsten strahlend blauen Himmel fing es an, dann fielen die ersten zaghaften Tropfen, kaum wahrnehmbar hätten wir sie fast verpasst, und dann passierte länger nichts bis es gegen Abend doch noch einen richtigen Regenschauer gab. Kurz aber heftig. Die israelische Seele atmet auf, der Gatte, der die letzten Tage über die Hitze gejammert hat wie den ganzen Sommer über nicht,  kommt aus dem aufgeregten Staunen über diese plötzlich viel schönere Welt und saubere Luft nicht heraus und ist gleich ein ganz anderer Mensch. Hach.

Was leckeres...

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haben wir heute in Jerusalem gegessen.

Bei einem Ausflug in die immer wieder faszinierende Altstadt darf ein traditioneller Imbiss auf keinen Fall fehlen.

Auf Empfehlung einer lieben Freundin waren wir heute (nach unserem schon länger geplanten Mauermarsch) im "Nafoura", einem armenischen Restaurant an der Altstadtmauer. Der hausgemachte Humus und die Falafeln zergingen auf der Zunge - mehr braucht's an einem heißen Septembertag in Israel nicht. Das Personal war freundlich und zuvorkommend trotz akutem Mittagsstress mit einer großen Pilgergruppe am Buffet. Können wir empfehlen :)

Ebenfalls ans Herz legen kann ich euch die folgenden drei Food-Videos israelischer Köche. Jeder kocht und definiert "Israeli Food" ein bisschen anders. Da bekommt man gleich wieder Appetit....






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12-von-12 September 2013

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Wie jeden Monat war auch gestern wieder 12-von-12 bei Draußen nur Kännchen angesagt.

Mein Tag war hektisch und ausgefüllt, weswegen ich - wie immer - verpennt habe, die besten Motive festzuhalten.

Von meinem Tageshighlight etwa, der Lesung von Thomas Meyer (Autor von "Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse) im Goethe Institut Tel Aviv, habe ich kein einziges brauchbares Foto, aber hey, so ist das Leben nun mal...

Zu allem Überfluss hat Google auch noch just die Editierfunktion in Picasa gründlich umgekrempelt, sodass ich die Fotos nicht mal vernünftig bearbeiten konnte.

Aber genug gejammert. Hier ist die Fotoausbeute meines gestrigen Tages:




Und ihr so?

Chat vor Jom Kippur

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Heute Abend beginnt in Israel Jom Kippur. Das ist der zentrale  Sühnetag im Judentum an dem nicht nur religiöse Juden fasten (auch Wasser darf  nicht getrunken werden), um für ihre großen und kleinen Sünden des vergangenen Jahres zu büßen. 
Es ist jedes Jahr aufs Neue interessant zu sehen, wie sich auch völlig säkulare Juden an Jom Kippur besinnen. Wer nicht fastet bemüht sich zumindest, nicht zu provozieren - grillen oder picknicken ist an Jom Kippur "out". Meistens ist es an Jom Kippur auch noch unerträglich heiß, was die Fasterei nicht einfacher macht.

Für die Kinder hingegen ist Jom Kippur ein fröhliches Straßenfest. Da der Auto-, wie auch der Schienen- und Flugverkehr an diesem Tag komplett ruhen, gehören die Straßen den Kindern und ihren Fahrzeugen - sogar Radtouren mitten auf der Autobahn sind gefahrlos möglich :-)

Einige Eltern aus der Schulklasse planen ein Radltreffen für die Kinder,  im Chat las sich das vorhin so:
X: Lasst uns doch morgen Abend treffen. Dann könn…

ÖV und andere Transportmittel

Wir haben es redlich versucht. Ein ganzes Jahr sind der Gatte und ich mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit gefahren. (Fallstudie hier und Lagebericht hier)

Während das in meinem Fall mit einer Tür-zu-Tür-Pendelzeit von einer Stunde absolut noch im Rahmen ist, brachte er es mangels besserer Verbindungen auf über 4h täglich. Zusätzlich zu seiner Vollzeitstelle wurde sein Arbeitstag dadurch unerträglich lang, kostbare Zeit fehlte uns als Familie am Abend. Seit August fährt er daher wieder Auto, Umwelt- und Kostenfaktoren müssen - so schwer es auch fällt - hintenanstehen.

Für mich bedeutet das, dass ich unter der Woche kein Auto zur Verfügung habe und mit dem Rad zum Bahnhof fahren muss. Das geht aber spitzenmäßig (und wird noch besser gehen, wenn mein Hintern erst nicht mehr wehtut...) und wenn ich nachmittags das Mädchen abhole, dient uns das Rad als Packesel für ihren schweren Rucksack.

Einmal in der Woche, an meinem freien Tag, lässt der Gatte mir das Auto stehen und fährt mit …

[Buch] Christopher Kloeble: Meistens alles sehr schnell (Buchthema Juli/August)

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Das Buchthema der lesenden Minderheit für die Monate Juli/August 2013 lautete

Lies ein Buch, in dessen Geschichte es um eine Beziehung geht


Meistens alles sehr schnell by Christopher Kloeble
My rating: 3 of 5 stars

Von meinen in diesem Zeitraum gelesenen Büchern passt in diese Kategorie "Meistens alles sehr schnell" von Christopher Kloeble am besten. Denn in diesem ganz zauberhaft erzählten Roman, geht es im Grunde um nichts anderes als um Beziehungen. Dabei steht die Beziehung zwischen Albert und seinem Vater Fred im Mittelpunkt: Fred, der bereits im Rentenalter, aber geistig eigentlich nie über die Kindheit hinausgekommen ist, und der 19-jährige Albert, der seinem Vater so manches beibringen musste, das eigentlich Väter ihren Söhnen wie selbstverständlich beibringen - Fahrradfahren zum Beispiel -, und der verzweifelt auf der Suche nach seiner eigenen Identität ist. Seine Mutter soll ihm dabei helfen, nur weiß scheinbar keiner, erst recht nicht Fred, wer seine Mutter überhaup…

Ödestes Neujahrsfest ever *Frust*

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Das jüdische Neujahrsfest ist 2,5 Tage lang und ich mag es grundsätzlich sehr (eigentlich ist es sogar mein Lieblingsfest). Dieses Jahr wird es allerdings leider als das Neujahrsfest in unsere Familiengeschichte eingehen, an dem wir viel zu viele Dinge nicht gemacht haben.

Ich habe das traditionelle Abendessen nicht bei mir zuhause ausgerichtet, wie in manchen Jahren davor. Bei Schwiegermama war es zwar auch ok, aber ich konnte mich halt selber nicht so richtig kreativ in der Küche betätigen und zu jedem Gericht irgendwie Apfel, Honig oder Granatapfel hinzukombinieren. Seufz. Außerdem war der Abend insgesamt auch eher weniger entspannt, wie das manchmal bei solchen Familienfeiern halt so ist, und zum krönenden Abschluss hat sich mein Gatte des nachts auch noch fies erkältet, weil er mal wieder meinte, auf dem Balkon nächtigen zu müssen. Ohne Matratze und Decke natürlich.

Das heißt am ersten Feiertag (=gestern) war er zu nichts so richtig zu gebrauchen, einen richtigen Programmplan hat…

Shana Tova !

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Schon wieder geht ein juedisches Jahr zuende, wir feiern Rosh HaShana.

Dieses Jahr im Familienkreis bei Schwiegers (nebenan tobt der Baer), weswegen ich ohne Umlaute und nur sehr kurz angebunden unterwegs bin.

Aber ein Video der Fountainheads habe ich fuer euch. Die kennt ihr schon von frueheren Festen und sie enttaeuschen auch mit ihrer neuesten Produktion nicht. Diesmal ist es komplett auf Hebraeisch, aber die Musik ist trotzdem wunderbar und die Bilder sprechen fuer sich :)

Meinen israelischen Freunden ein frohes Fest und euch allen einen suessen Gruss aus Israel :)


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Hurra ich hab ein Schulkind....

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Jetzt habe ich also ein Schulkind. Am letzten Dienstag, als in Israel landesweit und für alle die Schule wieder begann, wurde unsere Tochter eingeschult.

Aufregend war das, vor allem weil der Informationsfluss seitens der Schule zum Schulbeginn sehr zäh war. Das fing schon damit an, dass ich im Juli verzweifelt versuchte, an eine Materialliste zu kommen und sich später herausstellte, dass der Name unsere Tochter zwar auf der Schülerliste stand, jedoch ohne Kontaktdaten, die wir aber natürlich bei Anmeldung angegeben hatte. Das Sekretariat der Schule hatte sich zu diesem Zeitpunkt längst in die Ferien verabschiedet, und wenn mir nicht just die eine Mutter, die ich schon aus dem KiGa kannte, die Nummer der Elternbeirätin rausgerückt hätte (sie war kontaktiert worden), hätten wir wohl die Sammelbestellung der Bücher verpasst. Was besonders spaßig ist, weil es bedeutet, dass man dann in verschiedensten Läden die Liste zusammentragen muss, weil keiner alle Bücher auf Lager hat. Irgendwie …