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Es werden Posts vom Dezember, 2012 angezeigt.

[Buch] Buchthema Dezember: "Lest was ihr wollt, aber lest!"

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Zum Jahresende 2012 blieb das Buchthema der lesenden Minderheit weitgehend offen. Hauptsache, es wurde überhaupt gelesen.

Ich habe die Chance genutzt, einige angefangenen Bücher fertig zu lesen, um dann im neuen Jahr buchstäblich eine neue Seite aufschlagen zu können.

Bilanz:

* J.K. Rowling: Harry Potter und der Feuerkelch *

* J.K. Rowling: Harry Potter und der Orden des Phönix *

* Schneesturm und Mandelduft * by Camilla Läckberg

Stimmungsvoller Kurzkrimi für die Weihnachtszeit. Ein bisschen Familiendrama, ein bisschen Agatha Christie, mit einem Hauch von Sherlock Holmes, machen diesen Mordfall zu einem kurzweiligen Leseerlebnis für zwischendurch.




* Santa's Baby * by Kira Gembri

Von Leben und Liebe enttäuschte Mutter mit Kind trifft selbstlosen Weihnachtsmann, der ihre ganze Welt auf den Kopf stellt und dabei auch noch ihre Weihnachtsphobie kuriert.

Schöner Schreibstil, sympathische Charaktere, dieser Indieroman liest sich weg wie nichts und hinterlässt ein warmes Gefühl. Besonde…

Unsortierter Jahresrückblick

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2012 ...

habe ich einmal den Arbeitgeber und zweimal die Arbeitsstelle gewechselt

ist meine Tochter ein Vorschulkind geworden
habe ich rund 80 Bücher gelesen, was laut Goodreads über 25.000 Seiten entspricht
habe ich mit meiner Familie eine schwere Zeit durchgestanden
waren über die Hälfte meiner gelesenen Bücher eBooks
war mein längstes Buch "Winter of the World" von Ken Follett (940 Seiten)
habe ich den Mobilfunkanbieter gewechselt

wurde mein Kindle schon ein Jahr alt

habe ich Giraffen gefüttert

war ich zweimal am südlichsten Ende Israels - in Eilat
war ein großes Highlight das Treffen mit einigen engen Internet-Freundinnen aus Deutschland. So ein Realitätscheck ist schon sehr interessant, wenn man sich nach jahrelanger virtueller Beziehung plötzlich live gegenübersteht
war ich viermal im Ausland
habe ich mein kleines Ein-Frau-Unternehmen nach 5 Jahren geschlossen
bin ich voll in die wunderbare Welt des Smartphones eingestiegen
bin ich mit diesem Blog umgezogen un…

[Buch] Anne Carina Hashagen: Anton Pfeiffer und der Zauberkongress

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Letzte Bücher und Rezensionen für 2012 :)

Anton Pfeiffer und der Zauberkongress by Anne Carina Hashagen
My rating: 4 of 5 stars

Anton Pfeiffer lebt mit seiner Mutter ein tristes Leben, seit vor vielen Jahren der Tod seines Vaters eine große Lücke in die Familie gerissen hat. Als er eines Tages Oskar begegnet, der ihn spontan auf einen echten Zauberkongress mitnimmt, glaubt er zunächst an einen Traum. Doch schon bald überschlagen sich die Ereignisse, und ein rasantes Abenteuer nimmt seinen Lauf.

"...erinnert an Harry Potter" sagt eine junge Kritikerin auf Amazon und damit hat sie Recht. Antons Geschichte weist tatsächlich Parallelen zu Rowlings Meisterwerk auf, ohne ein billiger Abklatsch zu sein. Allein die Tatsache, dass sie in Deutschland spielt, verleiht ihr einen ganz eigenen Charakter und die fantasievoll ausgestaltete Zauberwelt hält viele Überraschungsmomente für den Leser bereit.

Der selbstverlegte Roman wurde sorgfältig ausgearbeitet und besticht durch einen klaren …

[Buch] Lauren Oliver: Delirium & Pandemonium

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Zwei Rezensionen in einem :)

Delirium by Lauren Oliver
My rating: 3 of 5 stars

Kann man wirklich krank vor Liebe sein? In Lauren Olivers dystopischer Welt ist man davon überzeugt, weswegen die Prävention der gefährlichen "Amor Deliria Nervosa" zur obersten Staatsräson gehört. Durch einen chirurgischen Eingriff in das Gehirn werden US-Bürger gegen diese schwere Krankheit immunisiert, Zweckehen stiftet der Staat, Beziehungen bleiben weitgehend emotionslos. Doch zur Sicherung von Harmonie und Zufriedenheit scheint kein Preis zu hoch, was die streng reglementierte Literatur und Staatsreligion (basiert auf einer modifizierten Bibel von der die Autorin immer wieder Auszüge einfließen lässt - sehr clever gelöst!) den Bürgern nachdrücklich suggerieren.

Dennoch kann die Krankheit nicht vollständig ausgerottet werden, denn die Immunisierung kann erst mit Erwerb der Volljährigkeit durchgeführt werden, weswegen eine strikte Geschlechtertrennung unter Kindern und Jugendlichen herrscht. W…

Wichteln oder: Hin und zurück

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Sachen gibt's, die gibt's gar nicht.

Seit Jahren wichtele ich mich mit einigen deutschen Freundinnen durch den Advent. Wirklich glatt, im Sinne von pünktlich, geht es mit den Päckchen aus und nach Israel eigentlich nie. Dieses Jahr hat die internationale Post aber den Vogel abgeschossen.

Mein Paket ging am 3.12. in Tel Aviv auf die Reise. Eigentlich sollte es innerhalb einer guten Woche am Ziel im bergischen Land sein. War es aber nicht. Auch am vierten Advent und am heiligen Abend (als alle anderen ihre Pakete längst ausgepackt hatten) wartete mein Wichtel noch und hatte die Hoffnung schon fast aufgegeben.

Heute dann die Erleichterung: Das Päckchen ist aufgetaucht. Ein Nachbar hätte es bereits am 24. erhalten, unter seinen eigenen Paketen jedoch zunächst übersehen und erst beim großen Auspacken gemerkt, dass eine andere Adresse draufsteht. Doch damit der Verwirrung nicht genug, denn ein näherer Blick auf das Paket offenbarte außerdem folgendes:


Da hat dieses Paket doch inner…

Tatsächlich - Weihnachten

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Wenn man sich meine Posts der letzten Woche so ansieht, könnte man meinen, ich hätte eine regelrechte Weihnachtsobsession. Stimmt gar nicht, aber dieses Jahr war es trotzdem besonders, denn wir haben "richtig" gefeiert (wie sage ich gleich) und hatten dazu noch wichtigen Familienbesuch aus Deutschland.

Da der 24.12. wie gesagt ein normaler Werktag in Israel ist, mussten wir dennoch etwas improvisieren und einen straffen Zeitplan einhalten. Unser Tag sah dann gestern so aus:

00:45 - meine Eltern landen in Israel und erreichen etwa zwei Stunden später unsere Herberge Wohnung.
07:00 - das Kind lässt sich nicht davon abhalten, die kurze Nacht für Oma und Opa schon jetzt unsanft zu beenden.
08:30 - ein normaler KiGa-Tag beginnt und ich mache den Crockpot für den Weihnachtsbraten klar. Es gibt Rinderbraten nach diesem wirklich genialen Rezept. Außerdem packen wir schon mal die Geschenke unter unseren Pappbaum. Beeindruckende Menge, obwohl wir uns wirklich zurückgehalten haben.
12:00 …

Last Minute Minimalistendeko

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Ich sag's euch gleich, diese Sterne machen süchtig, wenn man mal damit angefangen hat ^^

Anleitung hatte ich von hier.



Einen selfmade Weihnachtsbaum haben wir auch. Er durchläuft mehrere Phasen und wird wohl irgendwann am 24. fertig sein..



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Freitagsfüller (kurz vor dem Ende der Welt?)

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1. Draußen ist es richtig winterlich geworden. Es stürmt und regnet - der Gatte frohlockt und mich friert's. (Immer wieder kommt aber die Sonne durch)

2. In Bethlehem erwarten sie dieses Jahr 75.000 Touristen unter dem Tannenbaum.

3. In letzter Minute werde ich die Wohnung sicher weihnachts- und besuchsreif kriegen.

4. Immer wieder prophezeit, bisher nie eingetreten:das Ende der Welt.

5. Mein Blog hat inzwischen 250 Herzen bei Brigitte MOM Blogs. (Schon geklickt?)

6. Gestern gemerkt: Wenn man mit dem Handy Nachtaufnahmen machen will, hält man die Hände besser ganz ruhig. Sonst werden die Bilder so: 

Oder so: 



7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Chilli aus dem Crockpot (kocht schon), morgen habe ich u.a. die Reinigung unserer Mäusebehausung geplant, und Sonntag möchte ich eine lange To-do-Liste abarbeiten (s. Punkt 3)!

 Alle Freitagsfüller wie immer bei scrap-impulse.


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Marillenbisschen

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Hier jetzt mit Verspätung das Plätzchenrezept vom 1. Advent. Ich nenne es Marillenbisschen weil das  österreichischeWort für Aprikooooooose viel netter ist, als unser deutsches.

Zutaten:
200g Butter320g Mehl 100g Zucker1 Pk Vanillezucker1 Eigelb200g getrocknete Marillen (Aprikosen)  50g Bitterschokolade oder Puderzucker

Zubereitung:
Mehl in die Schüssel geben und in die Mitte eine Vertiefung graben. Zucker, Vanillezucker und Eigelb hineingeben. Weiche Butter zugeben und von der Mitte her einen geschmeidigen Rührteig kneten. Getrocknete Marillen in der Küchenmaschine so fein wie möglich hacken. In den Rührteig kneten.   Den Teig zu einer Kugel formen und mindestens eine Stunde im Kühlschrank durchziehen lassen. Backofen auf 200°C vorheizen. Aus dem Teig kleine Kugeln (etwa 2cm Durchmesser) formen und aufs Blech setzen. 10-15min. goldbraun backen, und nach dem Abkühlen mit Puderzucker bestäuben oder mit geschmolzener Schokolade verzieren.

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Apropos Weihnachten

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Seit ich in Israel lebe, spielt Weihnachten eine recht untergeordnete Rolle, außer wir verbringen die Feiertage in der Heimat, was alle paar Jahre vorkommt. In dieser jüdisch geprägten Gesellschaft gibt es Weihnachten, mit Ausnahme der wenigen Städte, in denen christliche Araber einige Weihnachtstraditionen pflegen, nämlich überhaupt nicht. Keinen Advent, keine Weihnachtslieder, keinen Schnee und keine winterliche Deko. Heiligabend ist ein normaler Werktag, spontan gefragt wüsste der Durchschnittsisraeli vermutlich nicht mal, dass gerade rund um den Erdball gefeiert wird.

Dieses Jahr sind wir Weihnachten in Israel und werden trotzdem mal richtig feiern. Naja, was man so richtig nennen kann - im Rahmen unserer bescheidenen Möglichkeiten eben. Meine Eltern kommen zu Besuch, da entstehen zwangsläufig Vorfreude und ein gewisser Erwartungsdruck gleichzeitig. Das Menü ist mehr oder weniger im Kasten (Fleisch habe ich heute im Supermarkt erlegt), meine spärliche Deko suche ich noch zusamme…

Warten auf Weihnachten

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ist besonders schwer, wenn man schon weiß, was man geschenkt bekommt und immer wieder mit der Nase darauf gestoßen wird.

Email von Amazon letzte Woche:
Guten Tag,

wir hoffen, dass Ihnen Ihr neuer Kindle Paperwhite gefällt. Während Sie sich damit vertraut machen, würden wir Sie gerne über einige Sonderaktionen und Funktionen informieren, die Sie möglicherweise interessieren... (Es folgt eine lange Auflistung von Einsteigertipps für Kindle-Frischlinge - laaangweilig...)

Wir interessieren uns für Ihre Meinung. Teilen Sie Ihren Erfahrungen mit anderen Kindle-Kunden (...)

Viel Spaß beim Lesen,
Das Kindle-Team
Noch 6x Schlafen...



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Alles schick - letzte U vor der Einschulung

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Das einstige Fliegenkind wiegt 17,5 kg und ist 1,11 m groß. Sie kann auf einem Bein stehen, auf einer geraden Linie gehen, Holz von Plastik unterscheiden, ihren Namen schreiben, ein Mädchen und ein Quadrat malen (und noch viel mehr, was ärgerlicherweise nicht "abgeprüft" wurde ^^).
Also alles im grünen Bereich. Die Einschulung kann kommen.

Freitagsfüller

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1. Warten auf Weihnachtsgeschenke ist besonders fies wenn man schon weiß, was man bekommt und sich noch gedulden muss.

2. Ich bin nicht wirklich ansprechbar am frühen Morgen.

3.  Es war einmal ein Baby in diesem Haus. Haben das Vorschulkind und ich gerade beim Durchforsten von gefühlten drölftausend alten Fotos festgestellt.

4.  Unser Haus liegt beinahe am Ende der Straße.

5.  Der Weg führte am Dienstagmorgen durch so viele tiefe Pfützen, dass ich schon mit nassen Füßen und Hosenbeinen im Büro ankam.

6.  "3 Haselnüsse für Aschenbrödel" ist wohl mein Lieblings-Weihnachtsfilm. ("Sissi" und "Der kleine Lord" sind aber auch nahe dran)

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf das Anzünden einer weiteren Hanukka-Kerze (der vorletzten), morgen habe ich diese Schokoladentorte geplant und Sonntag möchte ich den letzten Ferientag nutzen, um noch mal die beste Freundin zu besuchen!



Alle Freitagsfüller wie immer hier: http://scrap-impulse.typepa…

Über Sporttaschen, Schließfächer und adäquate Kinderkleidung für Mitte Dezember

Erinnert ihr euch an das Mugglezelt, das die Weasleys bei der Quidditch-Weltmeisterschaft dabei hatten? Das, von dem Harry sich fragte, wie darin alle Platz finden sollen, bis er ungläubig reinkroch und sich das Zelt von innen als mittelgroßes Haus mit mehreren Zimmern entpuppte?

Diesen Zauber hätte ich gern für meine Sporttasche. Die passt zwar wie ausgemessen in das dafür vorgesehene (und ebenfalls viel zu kleine) Schließfach, meinen ganzen Krempel kriege ich aber nie komplett rein. Vom Kinderkrempel, den ich mindestens einmal in der Woche auch noch mitschleppen muss, wenn nämlich Schwimmkurs ansteht, ganz zu schweigen. Das bedeutet, dass ich mir jedes Mal neu den Kopf darüber zerbrechen muss, was unbedingt mit muss, was noch als Bonus rein passt und was auf jeden Fall zuhause bleiben kann. Was wiederum dazu führt, dass ich immer irgendetwas vergesse, so sehr ich von Mal zu Mal versuche, das System zu verbessern.

So hatte ich bereits mehrmals genau eine Badelatsche dabei, die Haar…

12.12.12

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Heute ist das letzte Mal, dass wir zu unseren Lebzeiten ein so besonderes Datum erleben. War mir auch nicht so richtig bewusst, aber als dann alle wie wild die sozialen Netzwerke damit zugespammt haben, wurde es mir schlagartig klar. Krass. So viele besondere Daten habe ich in den letzten 12 Jahren verstreichen lassen, ohne wenigstens an einem davon zu heiraten, ein Kind zu kriegen, mich zu verloben oder ähnlich Denkwürdiges zu tun. Mist.

Aber: Immerhin am diesmonatigen 12 von 12 habe ich wie immer brav teilgenommen, hier meine Fotos:



Alle 12 von 12 gibt es wie immer drüben im Kännchenblog.

EDIT: Ein schlimmer Fehler hat sich eingeschlichen! Gestern war bereits Tag 5, d.h. die oben fotografierte Hanukkia hat eine Kerze zu wenig (ich war's nicht!). Bei so vielen Kerzen kann man schon mal den Überblick verlieren.


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Ein kleines Hanukka-Wunder oder: Kamikaze-Maus

Gestern Nacht bekam ich den Schreck meines Lebens. Ich war gerade in eine nette erste Schlafphase eingetreten, als ich wie im Nebel den Gatten rufen höre:

"Huch, da ist ja die Maus!"

Ich (im Halbschlaf): "Wo?"

"Im Kinderzimmer auf dem Boden!"

Ich stehe im Bett.

Der Deckel des Mäuseaquariums ist auf etwa 1,50m Höhe. Den ungebremsten Sturz auf unseren Fliesenboden kann so eine kleine Maus doch gar nicht unbeschadet überstehen, oder?

Ich hetze ins Kinderzimmer und finde eine augenscheinlich putzmuntere Michal vor, die hellwach über die Fliesen flitzt. Das ist ja schon mal ein gutes Zeichen. Nur mit Mühe schaffe ich es, sie einzufangen und wieder nach Hause zu bringen. Es stellt sich heraus, dass meine beiden Helden das Gitter nach dem abendlichen Füttern nicht richtig geschlossen hatten. Was für ein Glück Wunder, dass das Tier noch lebt.



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Eine Schweizerin und eine Deutsche ...

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... treffen sich mit ihren drei israelischen Kindern zum Plätzchenbacken am ersten Hanukkatag. Klingt verwirrend? Ist es nicht wirklich, denn solche Konstellationen kommen in diesem Multikultiland öfter vor ;)

Erstaunlich ordentlich und gesittet lief die gemeinsame Backmission ab, die Kinder hatten viel Spaß (wir Mütter auch, das will was heißen) und wir wissen jetzt, dass es viel Sinn macht, die Teige schon ohne Kinder vorbereitet und kühlgestellt zu haben. Das entzerrt das Chaos und zieht die Vorbereitungen nicht unnötig in die Länge.

Aus 3 verschiedenen Teigen wurde schließlich ein buntes Sammelsurium aus Plätzchen. Lecker sind sie!




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Kleinstfragmente (7)

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Heute mal wieder ein paar Kleinstfragmente. Ich habe irre viel im Kopf, das ich nicht richtig in ansprechende Blogeinträge sortiert bekomme. Das wird aber wieder. Ganz sicher.

Meine Mama, also des Kindes Oma, hat heute Geburtstag. Wir gratulieren sehr und sind ein bisschen stolz, dass das große Vorschulkind schon Teile der Glückwünsche mit viel Eifer selber (ab-)schreiben kann.  


Unser erstes Hanukka-Kerzlein brennt. Stimmt, faktisch brennen zwei, denn eine der Kerzen (die in der Mitte des Leuchters) fungiert als Anzünder und zählt daher nicht mit. Jeden Tag kommt nun eine weitere Kerze hinzu, bis am 8. Tag der Leuchter ganz bestückt ist.

Zu Hanukka erinnert sich das jüdische Volk an den erfolgreichen Aufstand der Makkabäer gegen die Hellenisten (164 v. Chr.) und die darauf folgende Wiedereinweihung des jüdischen Tempels. Der Überlieferung nach soll nur noch Öl für einen Tag im Krug geweisen sein, der letztlich aber 8 Tage lang den Leuchter am brennen hielt, bis neues Öl hergestell…

Freitagsfüller (mit Bonusvideo!)

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1. Gestern am Nikolaustag hat Amir Peretz, früherer Verteidigungsminister in Israel, die Arbeiterpartei verlassen und dafür die Rute zu spüren bekommen.

2.  Auf dem Rückzug: Mein blöder Schnupfen.

3.  Hast du schon Vorweihnachtsstress?

4.  Jetzt kommen Oma und Opa bald.

5. Ich kenne jemanden, der mit Margaret Mitchell verwandt ist.

6. Dieser neue e-Fortsetzungsroman beginnt schon mal sehr spannend.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ein bisschen Shabbatruhe, morgen habe ich das Anzünden der ersten Hanukka-Kerze geplant und Sonntag möchte ich gaaaaaanz viele Plätzchen mit der besten Freundin und drei Kindern backen !

An dieser Stelle das versprochene Bonusvideo:


Happy Hanukka!

Alle Freitagsfüller wie immer hier.

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ÖV pur - Lagebericht

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Erinnert ihr euch noch an meinen Artikel von Anfang November über unseren gewagten Selbstversuch, fortan das Auto stehen zu lassen und beide mit der Israelischen Bahn zur Arbeit zu pendeln?
Nun, wir haben nicht aufgegeben, obwohl es einige Tage gab, an denen zumindest ich nah dran war. Besonders morgens ist und bleibt es knapp, obwohl wir einige wichtige Erkenntnisse gewinnen konnten:

1) Es hilft immens, das fashion-bewusste Mädchen schon am Vorabend ein Outfit aussuchen zu lassen. Das war Papas Idee und ist ein goldwerter Einfall. Letzte Woche haben wir es einmal vergessen und ich prompt den Zug verpasst.

2) Das Kind will Erste am KiGa-Tor sein, d.h. am liebsten ein paar Minuten vor Öffnung. Woher sie diesen Hang zur Überpünktlichkeit hat, kann ich mir zwar überhaupt nicht erklären, aber es zieht als Beeilargument. Außerdem, quasi als Bonus, ist um diese Zeit noch kein Stau vor dem KiGa und Parkplätze gibts auch.

3) Das Pausenbrot macht der Papa schon am Vorabend. Entspannt die Lage …

Kurz vor Hanukka

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kann man bei uns live beobachten, wie die traditionellen Sufganiot (Selbe Wortfamilie wie Schwamm, weil sie das Öl so aufsaugen :-/) hergestellt werden. So wird das mit den Fettkalorien gleich viel anschaulicher...

Plätzchenbacken mit Hindernissen

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Da habe ich mir heute doch gedacht, ich nutze meinen freien Tag dazu, in aller Ruhe ein bisschen Plätzchen zu backen. Ohne Kind, so meine Annahme, müsste das eigentlich zickzack, quasi ganz nebenbei, zu erledigen sein.

Pustekuchen.

Es fing schon damit an, dass ich natürlich nicht vorausgeplant hatte und mir daher eine wesentliche Zutat noch fehlte. Ich also, nachdem ich das Kind im KiGa abgegeben hatte, gegen 8:00 zum Lädchen getrabt und eingekauft. Eine Zutat.

Zuhause erledige ich erstmal all den Kram, für den ich nur sonntags Zeit und Ruhe habe und verschiebe den Teig auf später.

Als ich ihn schließlich ansetzen will (gegen 10:45) fällt mir auf, dass ich nicht mehr genug Mehl im Haus habe. Leider fehlt mir jetzt die Zeit, nochmal zum Lädchen zu rennen, weil ich pünktlich kurz nach 11:00 beim Feldenkrais sein muss. Das heißt, mein Teig kann auch nicht wie geplant im Kühlschrank die geforderten zwei Stunden durchziehen, während ich außer Haus bin, weil er ja noch nicht angesetzt ist.…

[Buch] Mini-Rezensionen [November]

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Im November hatte ich nur wenig Zeit, tiefsinnige Rezensionen zu schreiben. Gelesen habe ich natürlich trotzdem. Nämlich den "Hundertjährigen" (hier rezensiert), einiges an nicht erwähnenswertem Instant-Schund, einen kurzweiligen, wenn auch recht flachen, Thriller für Kindle und die folgenden drei:

Die dunklen Farben des Lichts by Andrea Gunschera
My rating: 4 of 5 stars

Der talentierte, aber erfolglose Künstler Henryk sieht in der Auftragsfälschung eines Vermeers den Ausweg aus seinen finanziellen Problemen. Als er sich in die Käuferin verliebt und eine Affäre mit ihr beginnt, ahnt er nicht, in welchen Abgrund ihn dieser Auftrag ziehen wird.

Ein wundervoll-melancholischer Roman über die Faszination Kunst und eine Hommage an die großen niederländischen Meister.

***
Harry Potter and the Chamber of Secrets by J.K. Rowling
My rating: 4 of 5 stars

Good choice to re-read Harry Potter! Even though I still think "The Chamber of Secrets" is the least gripping book in the s…