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Sieht es derzeit so aus:

Raketen hautnah

Wir erinnern uns: Hunderte Terroristen und Mörder (teils zu mehrmals lebenslänglich verurteilt) wurden letzte Woche im Rahmen des Gefangenenaustausches für Gilad Shalit von Israel freigelassen. Insgesamt sollen 1027 palästinensische Verbrecher freigelassen werden. Die militante Hamas findet allen eine Aufgabe, da können wir sicher sein.

Endlich zu Hause

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Es scheint unwirklich, unglaublich: Nach fast 5,5 Jahren Hamas-Geiselhaft im Gazastreifen ist Gilad Shalit endlich wieder auf israelischem Boden. Er sieht erschöpft aus, ausgezehrt, aber scheint körperlich - zumindest auf den ersten Blick - unversehrt. Das ist mehr, als viele zu hoffen wagten und so blieb in Radio- und Fernsehen kaum ein Auge trocken, als die Ägypter heute morgen erste Bilder freigaben.


Quelle: ynet

Israel will Frieden

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Deutsche Untertitel können über den cc-Knopf am Videoplayer eingeblendet werden.

Shana Tova!

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Wer (trotz englischer Untertitel) nicht alles verstanden hat, kann hier was zum jüdischen Neujahrsfest nachlesen:  http://www.zentralratdjuden.de/de/article/233.html



Möge das Neue Jahr besser und süßer werden als das letzte.


Israel hat Geburtstag...

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... und alle feiern mit.

Der jährliche Soldaten- und Terroropfergedenktag geht am Abend nahtlos in den Unabhängigkeitstag über. Als David Ben-Gurion 1948 die Errichtung des unabhängigen Staates Israel verkündete war das ein kleines Wunder. Zwar hatte Theodor Herzl bereits Ende des 19. Jahrhunderts die Vision eines modernen Judenstaates, doch der Weg zur Staatsgründung war mühsam und von politischen Machtspielen und Gewalt geprägt. Leider bezeichnete die offizielle Staatsgründung, wie wir alle wissen, keinesfalls das Ende der Auseinandersetzungen zwischen Israel und ihren Nachbarn, weswegen die Existenz der jüdischen Heimat für Israelis keine Selbstverständlichkeit ist. So wird die Zeremonie am Vorabend des Unabhängigkeitstages landesweit verfolgt und man ist ein wenig ehrfürchtig, wenn 12 Vertreter des israelischen Volkes die repräsentativen Fackeln für die 12 jüdischen Stämme auf dem Herzlberg in Jerusalem entzünden.

Ein Feuerwerk in allen israelischen Städten bildet den Abschluss …

Gedenken

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Nur eine Woche nach unserem Holocaust-Gedenktag, gedenken wir heute der Opfer von 7 Kriegen und unzähligen Terroranschlägen seit Israels Staatsgründung vor 63 Jahren. Nahezu jede Familie scheint betroffen, es ist ein Tag der Gedenkzeremonien und Friedhofsbesuche. Der Großvater einer Kollegin starb im Unabhängigkeitskrieg, nachdem er 1934 Nazideutschland hinter sich gelassen hatte. Er entging dem Holocaust und konnte sein neues Leben doch nur so kurz genießen. Eine enge Freundin wurde Anfang des Jahres auf einer Wanderung Opfer eines Terroranschlags: Sie wurde brutal niedergestochen und überlebte wie durch ein Wunder, ihre Begleiterin starb noch am Tatort. Eine Bekannte besucht heute ihre beste Freundin, deren kaum volljähriger Sohn im Libanonkrieg gefallen ist. 

Man fragt sich: Wie lange noch? Wie viel Leid kann ein Volk ertragen? Werden unsere Kinder eine bessere Zukunft haben? Man möchte hoffen, und wenn ich mir ansehe, was die Kinder im Kindergarten meiner Tochter gebastelt haben,…

Gegen das Vergessen

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Es ist schon bewegend wenn alljährlich am Holocaust-Gedenktag in Israel landesweit eine Sirene erklingt und das Land im Gedenken erstarrt. Alles steht still - Busse und PKWs halten an, die Insassen steigen aus und stehen neben ihrem Fahrzeug, Angestellte und Chefs unterbrechen überall ihre Arbeit und stehen für diese Schweigeminute vom Schreibtisch auf.

Gegen das Vergessen.

6 Millionen Juden wurden im Dritten Reich ermordet, daran erinnern wir uns heute.


Ein Überlebender zündet eine von 6 Kerzen am Holocaust-Gedenktag 2011 an







Schweigeminute am Holocaust-Gedenktag

Warum Israel Schiffe nach Gaza inspiziert

"Alle die (sich) fragen, warum Israel Schiffe mit Kurs auf Gaza stoppen und inspizieren muss, kann die Antwort hier in Ashdod sehen."
B. Netanyahu, März 2011







Hm hm...

"It's a strange world."

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"The strangest." ~ Stephenie Meyer (The Host)

Aber sie ist auch eine Welt voller Hoffnung. Vor ein paar Tagen schrieb ich hier über das brutale Massaker an einer jüdischen Familie, heute rührt mich dieses Bild:


Quelle: Ynet

In Itamar, dem Schauplatz des Verbrechens am vergangenen Wochenende wurde am Mittwoch ein Baby geboren. Das wäre nun nichts wirklich besonderes, handelte es sich nicht um ein arabisches Baby, dessen Eltern es gerade eben noch zu der Siedlung geschafft hatten, in der man sich noch in der jüdischen Trauerwoche um Familie Fogel befindet. Die Geburt war schon weit fortgeschritten, doch die Nabelschnur des Babies hatte sich um dessen Hals geschlungen und führte zu einer lebensbedrohlichen Situation. Eine fantastisches Geschichte über menschliche Größe in einer paradoxen Welt.

Ermordet im Familienbett

Man möchte wahlweise heulen, schreien oder sich die Decke über den Kopf ziehen. Überlagert von Schlagzeilen zur unbegreiflichen Katastrophe in Japan geschah in Israel vergangenen Samstag ein Terroranschlag, so unmenschlich und grausam, das man dafür kaum Worte findet:

NABLUS (inn) - Kurz nach Mitternacht, am Samstag früh, wurde eine israelische Familie von einem oder mehreren Palästinensern ermordet. Der oder die Täter durchschnitten den Sicherheitszaun der Siedlung Itamar nahe Nablus, drangen in eines der Häuser ein und töteten mit Messerstichen die Eltern und drei ihrer Kinder im Alter von elf und drei Jahren sowie ein Neugeborenes. Zwei Kinder im Alter von zwei und vier Jahren (...) überlebten.
Quelle: http://www.israelnetz.net

Die Familie wurde offenbar im Schlaf überrascht, der Vater hatte das Baby noch im Arm...

Wie schon ein Terroranschlag auf zwei Spaziergängerinnen Anfang des Jahres, bei dem eine der Frauen ermordet wurde, die andere nur knapp überlebte, zeigt uns die Tat v…